Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst
Über den Fördergeber
Die Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst ist eine gemeinnützige Stiftung, die 1919 von Prof. Dr. Victor Goldschmidt und seiner Frau Leontine, geb. von Portheim, gegründet wurde. Aus einer wohlhabenden jüdischen Familie stammend, widmete sich Victor Goldschmidt als international renommierter Wissenschaftler und Sammler der Förderung von Wissenschaft und Kunst. Der Gründungsbestand seiner umfangreichen Sammlungen bildet bis heute die Grundlage des Völkerkundemuseums vPST in Heidelberg, das sich in alleiniger Trägerschaft der Stiftung befindet. Während der Zeit des Nationalsozialismus erlebte die Stiftung einschneidende Verluste, doch verblieb nach 1945 das Ethnographische Institut (heute Völkerkundemuseum) in ihrem Besitz. Die Stiftung fördert Forschungseinrichtungen, den Erhalt des kulturellen Erbes und die Vermittlung ethnographischer und kunsthistorischer Inhalte.
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Mission & Vision
Die Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung setzt sich für die Förderung von Wissenschaft und Kunst ein, indem sie als Trägerin des Völkerkundemuseums vPST in Heidelberg einzigartige Sammlungen bewahrt, Forschungsprojekte initiiert und Studierende sowie Wissenschaftler*innen in ihrer akademischen Lehre und Forschung unterstützt. Die Stiftung strebt an, interdisziplinäre Dialoge zu fördern, kulturelle Vielfalt zu beleuchten und die transformative Kraft von Kunst und ethnographischem Wissen in der Gesellschaft zu verankern.
Zielgruppen
Die Förderangebote der Stiftung richten sich an Wissenschaftler*innen und Studierende verschiedener Disziplinen, insbesondere Ethnologie, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften; an Museen und Forschungseinrichtungen, die Zugang zu einzigartigen ethnographischen Sammlungen suchen; sowie an Kunst- und Kulturschaffende und die interessierte Öffentlichkeit, die an Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen des Völkerkundemuseums vPST teilnehmen möchten.