Demand-led innovation in security
Europäischer Aufruf zur vorausschauenden Innovationsbeschaffung im Bereich Zivile Sicherheit: Entwicklung und Test innovativer Technologien durch öffentliche Beschaffer in der EU. Einreichung bis 05.11.2026 möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Förderung von vorwettbewerblicher Beschaffung (Pre-commercial Procurement, PCP) durch öffentliche Beschaffer in der EU zur Entwicklung, Erprobung und Validierung innovativer Sicherheitslösungen und Stärkung des europäischen Innovationsmarktes im Bereich Zivile Sicherheit.
Förderfähige Ausgaben
- PCP-Auftragskosten für F&E-Dienstleistungen
- Subunternehmerkosten
- Personalaufwendungen
Nicht förderfähige Ausgaben
- Kosten für großserientaugliche Produktion
- Investitionen in Infrastruktur
- Laufende Verwaltungskosten
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
- Unternehmen
- Existenzgründer/innen
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Bildung eines Konsortiums aus mindestens drei Beschaffern aus drei verschiedenen EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Staaten
- Offene Marktkonsultation vor Ausschreibung
- Nutzung von Copernicus und/oder Galileo/EGNOS bei EO-Datenprojekte
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Ausschreibungsunterlagen
- Marktkonsultationsbericht
- Kapazitätsnachweise der Beschaffer
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt der Beschaffungsstrategie
- Marktrelevanz der Anforderungsdefinition
- Qualität des Konsortialaufbaus
Beschreibung
Demand-led Innovation in Security (HORIZON-CL3-2026-01-SSRI-02) fördert die vorwettbewerbliche Beschaffung (Pre-Commercial Procurement, PCP) innovativer Technologien im Bereich der zivilen Sicherheit durch öffentliche Beschaffer:innen aus mindestens drei EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Staaten. Innerhalb eines Konsortiums aus mindestens drei unabhängigen Beschaffer:innen – davon mindestens zwei als eigenständige rechtliche Einheiten – werden Marktkonsultationen durchgeführt und ein gemeinsamer PCP-Ausschreibungsprozess entwickelt. Basierend auf Copernicus- und Galileo/EGNOS-Daten analysieren die Teilnehmer:innen den Stand der Technik, definieren funktionale Anforderungen und sprechen alternative Lösungsansätze an. Der Aufruf eröffnet Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen den Zugang zum europäischen Sicherheitsmarkt und ermöglicht eine mehrphasige Entwicklung, Validierung und Bewertung von Prototypen unter echten Betriebsbedingungen. Die EU-Förderquote beträgt 100 %, die maximale Förderung beläuft sich auf 5,83 Mio. €; Projektdauer 36 Monate; Einreichung bis zum 05.11.2026 (17:00 MEZ).
Das Programm zielt darauf ab, technische Innovationen in reale Anwendungen zu überführen und europaweit skalierbar zu machen. Durch die koordinierte Beschaffung stärkt es die Innovationsbasis und schafft Synergien zwischen Sicherheitsakteur:innen, öffentlichen Verwaltungen und Industriepartner:innen. Im ersten Projektabschnitt werden Marktkonsultationen sowie die Ausschreibungsunterlagen ausgearbeitet und vom Lead-Beschaffer vorveröffentlicht; anschließend folgen drei Phasen der wettbewerblichen F&E-Dienstleistungen mit fortschreitender Auswahl der besten Angebote. Am Ende stehen validierte Prototypen und eine Strategie für eine mögliche Folgebeschaffung. Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Bildung eines bereichsübergreifenden Konsortiums sowie die Nutzung von EO-Daten. Die Ergebnisse münden in Empfehlungen zu Standardisierung, regulatorischen Rahmenbedingungen und einem nachhaltigen Modell für weiterführende Innovationsbeschaffung im zivilen Sicherheitssektor.
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