Entwicklung monoklonaler Antikörper zur Vorbeugung und Behandlung von Infektionen durch Filo-, Nairo-, Phenui-, Picorna- und Toga-Viren
EU‐weite Förderung zur Entwicklung und präklinischen/klinischen Erprobung monoklonaler Antikörper gegen Filo-, Nairo-, Phenui-, Picorna- und Toga-Viren. Einreichung von 10.02.2027 bis 13.04.2027 möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel des Förderprogramms ist es, das wissenschaftliche und klinische Verständnis sowie die Verfügbarkeit experimenteller monoklonaler Antikörper als Präventions- und Behandlungsoption gegen aufkommende und wiederauftretende Virusinfektionen (Ebola, Marburg, Crimea-Congo Hämorrhagisches Fieber, Rift Valley Fever, Enterovirus D68, Chikungunya) zu stärken. Gefördert werden In-Vitro-Charakterisierungen, in-vivo-Tierversuche, Produktionschargen nach GMP sowie Anfangs-klinische Sicherheitsstudien.
Förderfähige Ausgaben
- Personalaufwendungen
- Sachkosten
- Subunternehmerleistungen
- Reisekosten
Nicht förderfähige Ausgaben
- Anschaffung von Immobilien
- Rückwirkende Kosten
- Schuldenausgleich
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Teilnahmeberechtigung aus EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern
- Nachweis finanzieller und operativer Kapazität
- Erfahrung in biomedizinischer Forschung
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektbeschreibung
- Finanzierungsplan
- Lebensläufe der Schlüsselpersonen
- Partnerschaftserklärung
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt des Projekts
- Exzellenz der Methodik
- Qualität der Implementierung und Risikoabschätzung
- Relevanz und Wirkung für den Gesundheitsbereich
Beschreibung
Entwicklung monoklonaler Antikörper zur Vorbeugung und Behandlung von Infektionen durch Filo-, Nairo-, Phenui-, Picorna- und Toga-Viren richtet sich an Unternehmen jeder Größe (insbesondere KMU und Start-ups), gemeinnützige Organisationen sowie Bildungseinrichtungen in EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern. Mit einem Gesamtbudget von bis zu 10 Mio. € pro Projekt fördert dieses Horizon Europe-Programm zu 100 % Forschungs- und Innovationsvorhaben. Ziel ist die präklinische und frühe klinische Erprobung neuartiger, monoklonaler Antikörper gegen lebensbedrohliche Viren wie Ebola, Marburg, Crimean-Congo Fieber, Rift Valley Fever, Enterovirus D68 und Chikungunya. Gefördert werden in-vitro-Charakterisierungen, in-vivo-Tierversuche (inklusive Primatenmodell), GMP-Chargenproduktion sowie Phase-I-Sicherheitsstudien unter Berücksichtigung kritischer Faktoren wie Geschlecht, Alter und Ethnie. Antragsteller:innen müssen nachweisen, über die erforderliche biomedizinische Expertise und finanzielle Kapazitäten zu verfügen. Personal- und Sachkosten, Subunternehmer- und Reisekosten sind förderfähig, während Immobilienkäufe, rückwirkende Kosten und Schuldenausgleich ausgeschlossen bleiben. Die Bewertung erfolgt nach Innovation, Methodik, Umsetzungsqualität und gesundheitlicher Wirkung. Eine umfassende Projektbeschreibung, Finanzierungsplan, Lebensläufe der Schlüsselpersonen und eine Partnerschaftserklärung sind einzureichen. Die Einreichungsfrist endet am 13. April 2027 (17 Uhr Brüsseler Zeit). Interessierte Forschungseinrichtungen und Konsortien mit Erfahrung in der präklinischen Entwicklung können sich über das Funding & Tenders Portal bewerben. Diese Förderung stärkt das europäische Wissenschafts- und Gesundheitsnetzwerk sowie die Vorsorge gegen Epidemien und Epidemie-bedrohungen.
Der Aufruf leistet einen Beitrag zur medizinischen Gegenmaßnahmenstrategie der EU, indem er den Zugang zu vielversprechenden Antikörperkandidaten erleichtert und deren regulatorischen Weg skizziert. Gefördert werden außerdem Aktivitäten zur Risikobewertung von Antikörper-vermittelter Verstärkung (ADE) und zur Integration von Erkenntnissen in europäische Standards. Durch internationale Kooperationen mit Drittstaaten, in denen die Zielviren endemisch sind, und die aktive Einbindung von EU-Forschungseinrichtungen wird eine nachhaltige Wirkung garantiert. Mit innovativen Methoden wird das therapeutische Portfolio zur Bekämpfung aufkommender und wiederkehrender Virusinfektionen gestärkt und die EU-Vorherrschaft im Bereich antiviraler Biopharmazeutika ausgebaut. Die EU-Kommission lädt Konsortien ein, diese Gelegenheit zu nutzen und den nächsten Schritt in der Biomedizin zu gestalten.
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