Förderprogramm „Die Geschichte der deutschen Teilung und deren Folgen entlang der innerdeutschen Grenze“
Förderprogramm zur Unterstützung von Museen, Gedenkstätten und Initiativen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze mit bis zu 5.000 € für die Erstellung oder Überarbeitung moderner Informationsangebote. Anträge jährlich bis zum 28.02. möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Das Programm fördert Vorhaben, die die Geschichte der deutschen Teilung und deren Folgen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze thematisieren. Ziel ist es, bestehende Einrichtungen sowie neue Beiträge zur Erinnerungskultur zu unterstützen und Informationsangebote in Museen, Gedenkstätten und Lernorten modern und zeitgemäß aufzubereiten.
Förderfähige Ausgaben
- Honorare für freie Mitarbeiter
- Ausgaben für die praktische Umsetzung von Entwürfen
- Erstellung museumspädagogischer und ausstellungsbegleitender Bildungsangebote
- Flyer und Werbematerialien
Nicht förderfähige Ausgaben
- Bauliche Maßnahmen am Museumsgebäude
- Restaurierung historischer Überreste
- Vorhaben mit Gewinnerzielungsabsicht
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
- Interessenverbände und sonstige Vereine
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Räumlicher oder fachlich-inhaltlicher Bezug zur ehemaligen innerdeutschen Grenze
- Projekt darf vor der Bewilligung nicht begonnen sein
- Hinweis auf die Förderung im Projektverlauf und nach Abschluss
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Formloser schriftlicher Antrag
- Zusammenfassung/Kurzbeschreibung des Vorhabens
- Inhaltliche Skizze oder Konzeption
- Selbstdarstellung der beantragenden Einrichtung
- Detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan
- Zeitplan zur Realisierung
- Unterlagen zum rechtlichen Status des Antragstellers
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt und moderne Vermittlungsformen
- Regionalspezifische Ausrichtung
- Gesamtdeutsche Perspektive der Teilung
Beschreibung
Das Förderprogramm „Die Geschichte der deutschen Teilung und deren Folgen entlang der innerdeutschen Grenze“ unterstützt seit 2022 Museen, Gedenkstätten, Lernorte und Initiativen in ganz Deutschland, die sich mit den Ereignissen und Nachwirkungen der 40-jährigen deutschen Teilung beschäftigen. Träger:innen von gemeinnützigen Organisationen, Bildungseinrichtungen, Interessenverbänden, sonstigen Vereinen oder öffentlichen Institutionen können einmal jährlich bis zum 28. Februar eine Förderung beantragen. Ziel ist es, Informationsangebote für die Besucher:innen modern und zeitgemäß aufzubereiten sowie neue Beiträge zur Erinnerungskultur entlang der einstigen innerdeutschen Grenze zu schaffen. Projekte sollen die Teilung aus ost-, west- oder gesamtdeutscher Perspektive beleuchten und dabei Ursachen, Verlauf und Folgen des DDR-Grenzregimes in den Blick nehmen. Gefördert werden Einzelvorhaben mit bis zu 5.000 € im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung, finanziert aus Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und einer Zuwendung der Erbengemeinschaft Heimpel.
Förderfähig sind unter anderem Honorare für freie Mitarbeiter:innen, Ausgaben zur praktischen Umsetzung von Entwürfen sowie die Erstellung museumspädagogischer und ausstellungsbegleitender Bildungsangebote sowie begleitender Flyer und Werbematerialien. Unzulässig sind bauliche Maßnahmen am Gebäude, Restaurierungen historischer Überreste oder Vorhaben mit Gewinnerzielungsabsicht. Maßgebliche Bewertungskriterien umfassen den Innovationsgehalt, die Regionalspezifik und die Darstellung einer gesamtdeutschen Perspektive. Antragstellende reichen einen formlosen schriftlichen Antrag mit Projektbeschreibung, inhaltlicher Skizze, Selbstdarstellung, detailliertem Kosten- und Finanzierungsplan, Zeitplan und Nachweis des rechtlichen Status ein. Der Jury gehören Vertreter:innen der Bundesstiftung Aufarbeitung sowie Expert:innen aus der Erinnerungsarbeit an.
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