Zuschuss

Integrating climate-related exposures into the human exposome and characterising its changes in response to climate change

EU-Förderung für Forschungs- und Innovationsprojekte zur Integration klimabedingter Expositionen in das menschliche Exposom und Analyse ihrer Veränderungen durch den Klimawandel. Einreichung bis 13.04.2027, geplante Ausschreibungsöffnung am 10.02.2027.

Gesundheit Klimaschutz Umwelt-/Naturschutz

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
10.02. - 13.04.2027
Bewerbungslevel: Komplex
Region: EU
Unternehmensgröße: alle Größen
Fördersumme: 10 000 000–11 000 000 €
Förderquote: 100%

Förderziel

Unterstützung von Forschungs- und Innovationsaktivitäten, die klimabedingte Faktoren in die Erforschung des menschlichen Exposoms integrieren und dessen Veränderungen in Reaktion auf Klimawandel analysieren, um gesundheitliche Auswirkungen und Präventionsstrategien besser zu verstehen.

Förderfähige Ausgaben

  • Personalkosten für Forschungspersonal
  • Kosten für Datenanalyse und Modellierung (AI/ML)
  • Sachausgaben für Probenahme und Laboranalysen
  • Reisekosten für Feldstudien
  • Kosten für Vernetzungs- und Clusteraktivitäten

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Anschaffung großindustrieller Produktionsanlagen
  • Kosten für rückwirkende Forschungsarbeiten
  • Reine Marktdeployment-Investitionen

Antragsberechtigt

  • Unternehmen
  • Gemeinnützige Organisationen
  • Bildungseinrichtungen
  • Öffentliche Einrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Teilnahmeberechtigte juristische Personen aus EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern
  • Zusammenschluss von mindestens drei unabhängigen Partnern aus unterschiedlichen Ländern
  • Fokus auf zivile Anwendungen und Ausschluss geplanter Menschenversuche mit Erbgutmodifikation

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Projektbeschreibung (Teil B Formular)
  2. Finanzierungsplan und Budgettabelle
  3. Lebensläufe der Key Researchers
  4. Nachweis über Rechtsstatus (PIC-Dokument)
  5. Ethik-Selbstbewertung
  6. Anschreiben des Konsortiums (Mandatserklärung)

Bewertungskriterien

  • Innovationsgehalt und wissenschaftliche Exzellenz
  • Erwartete gesundheitliche und klimapolitische Auswirkungen
  • Qualität des Projektplans und Risikomanagement
  • Kompetenz und Erfahrung der Projektpartner
  • Verbreitungs- und Verwertungskonzept

Beschreibung

Die EU-Initiative „Integrating climate-related exposures into the human exposome“ fördert Forschungs- und Innovationsvorhaben, die klimabedingte Umweltfaktoren systematisch in das menschliche Exposom einbeziehen. Ziel ist es, dynamische Veränderungen durch Klimaeffekte wie extreme Hitze, verschärfte Luftverschmutzung oder Dürre zu kartieren und deren Auswirkungen auf Gesundheit und Krankheitserleben zu analysieren. Hierzu sind multidisziplinäre Konsortien mit mindestens drei unabhängigen Partner:innen aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern aufgerufen. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, gemeinnützige Organisationen, Unternehmen aller Größen und öffentliche Verwaltungen erhalten eine 100-%-Förderquote bei einem Budget von 10–11 Mio. €. Gefördert werden Personalkosten, Datenanalyse (KI/ML), Laborausrüstung, Reisekosten für Feldstudien sowie Vernetzungsaktivitäten. Ausgeschlossen sind Investitionen in großindustrielle Anlagen, rückwirkende Forschung und reine Markteinführungs-Ausgaben.

Bis zum 13. April 2027 können Anträge zum Single-Stage-Verfahren eingereicht werden. Die Projekte sollen neueste Methoden der Human-Biomonitoring-Forschung mit real-world-Daten und innovativen KI-Ansätzen verknüpfen, um neue Exposom-Indikatoren zu identifizieren, biologische Wirkmechanismen aufzuklären und gesamtgesellschaftliche Vulnerabilitätsmuster inklusive sozialer, demografischer und verhaltensbezogener Einflussfaktoren zu untersuchen. Kommunen, Gesundheitsbehörden und politische Entscheidungsträger:innen profitieren von Evidenz zu Risikofaktoren und präventiven Maßnahmen. Durch inhaltliche Clusterung geförderter Projekte entstehen Synergien für gemeinsame Workshops, Datenstrategien und Policy Briefs. Die Ergebnisse sollen in FAIR-Datenbanken wie IPCHEM geteilt und in die Europäische Klima-Gesundheitsbeobachtung eingespeist werden, um langfristig resilientere Gesundheitssysteme und Politikmaßnahmen zu ermöglichen.

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