Klassenstreicher (Helmut-Behn-Stiftung)
Operatives Musikbildungsprojekt mit Streichinstrumenten an Grund- und weiterführenden Schulen in Köln und Umgebung: zweijährige Anschubfinanzierung durch die Helmut-Behn-Stiftung, Bereitstellung der Instrumente und Übernahme der Unterrichtskosten, um eine nachhaltige Verankerung des Programms an den Schulen zu erreichen.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel des Klassenstreicherprojekts ist es, allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von sozialer Herkunft und Einkommen einen ganzheitlichen, kreativen Zugang zu elementarer Musikpraxis mit Streichinstrumenten zu ermöglichen und so die Vielfalt im Bildungswesen zu stärken sowie langfristig eine selbstständige Fortführung des Angebots durch die Schulen zu gewährleisten.
Förderfähige Ausgaben
- Instrumentenanschaffung
- Instrumentalunterrichtskosten
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Reformpädagogischer Ansatz der Schule
- Bereitschaft zur Erhebung monatlicher Elternbeiträge von ca. 15 € pro Kind
- Kooperation mit Instrumentallehrkräften und Fachmusiklehrkräften
Beschreibung
Das Klassenstreicher-Programm der Helmut-Behn-Stiftung fördert in Nordrhein-Westfalen an Grund- und weiterführenden Schulen seit 2004 eine elementare Musikpraxis mit Streichinstrumenten. Öffentliche Einrichtungen mit reformpädagogischem Ansatz erhalten eine zweijährige Anschubfinanzierung, bei der die Stiftung die Instrumente stellt und sämtliche Unterrichtskosten übernimmt. Ziel ist es, allen Kindern der 2. und 3. Jahrgangsstufe sowie den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I – inklusive geflüchteter Kinder – unabhängig von sozialer Herkunft einen kreativen und ganzheitlichen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Das Modell verbindet einmal wöchentliches Team-Teaching durch Instrumentallehrer:innen für hohe (Geige, Bratsche) und tiefe Streichinstrumente (Cello, Kontrabass) mit der regulären Musikstunde und bindet fachmusikalische Lehrkräfte eng in die Projektarbeit ein. Aufbauend auf spielerischen Übungen und Gesangsimpulsen bereiten sich die Teilnehmenden in der zweiten Projektjahreshälfte auf ein gemeinsames Jahreskonzert vor, das den Eintritt in die Konzertkultur erleichtert und das Gemeinschaftsgefühl stärkt.
Die Förderung erfolgt in Form eines Sponsorings mit einer 100-prozentigen Übernahme der förderfähigen Ausgaben (Instrumentenanschaffung und Unterrichtskosten). Schulen tragen während der Anschubphase monatlich etwa 15 € Elternbeitrag pro Kind ein und legen die Mittel an, um das Angebot danach eigenständig fortzusetzen. Voraussetzung für die Antragstellung sind eine kooperative Zusammenarbeit mit Instrumental- und Fachmusiklehrkräften, ein reformpädagogisches Konzept sowie die Bereitschaft zur Elternbeteiligung. Anträge können fortlaufend eingereicht werden, um die nachhaltige Verankerung dieses inklusiven Musikbildungsprojekts im Schulalltag zu realisieren.
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