Krisenbewältigung und Wiederaufbau, Infrastruktur (FR/KWI)
Förderung für Krisenbewältigung und den Wiederaufbau von Basisinfrastruktur im Rahmen der strukturbildenden Übergangshilfe des BMZ. Zuschüsse können bei Projekten zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensgrundlagen in Krisensituationen beantragt werden.
Entdecke dein Potenzial mit KI-Unterstützung
- Finde heraus, ob diese Förderung zu deinem Vorhaben passt
- Entwickle deinen Antrag gemeinsam mit KI
- Lass dich mit vielen weiteren passenden Förderungen matchen
Förderkriterien
Förderziel
Das BMZ unterstützt Maßnahmen im Rahmen der strukturbildenden Übergangshilfe, um die Widerstandsfähigkeit von Menschen und lokalen Strukturen in Krisensituationen zu stärken. Gefördert werden Projekte in den spezifischen Handlungsfeldern Ernährungssicherung, Wiederaufbau von Basisinfrastruktur und -dienstleistungen, Katastrophenrisikomanagement sowie Friedliches und inklusives Zusammenleben. Ziel ist es, humanitäre Bedarfe zu reduzieren, den Wiederaufbau zu sichern und langfristige Entwicklungsperspektiven zu schaffen.
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
- Unternehmen
- Existenzgründer/innen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Sitz in Deutschland und steuerlich anerkannte Gemeinnützigkeit
- Projekte im entwicklungspolitischen Interesse der Bundesrepublik Deutschland
- Maßnahmen im Einklang mit den entwicklungspolitischen Grundlinien der Bundesregierung
- Fachliche, personelle, organisatorische und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Durchführung in Krisensituationen, bei Vorliegen langanhaltender oder wiederkehrender Krisen
- Mehr anzeigen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antragsformular (Anlage 1)
- Jahresabschluss
- Projektbeschreibung
- Finanzierungsplan
Bewertungskriterien
- Erreichung der entwicklungspolitischen Zielsetzungen
- Nachhaltige Verbesserung der Lebensgrundlagen
- Fachliche und organisatorische Leistungsfähigkeit
- Effektivität und Effizienz der Maßnahmen
- Konformität mit den Konzeptpapieren des BMZ
Beschreibung
Das Förderprogramm "Krisenbewältigung und Wiederaufbau, Infrastruktur (FR/KWI)" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ermöglicht Organisationen in Deutschland, Maßnahmen zur nachhaltigen Bewältigung von Krisen sowie zum Wiederaufbau essenzieller Infrastruktur umzusetzen. Durch die strukturbildende Übergangshilfe werden Projekte unterstützt, die in vier zentralen Handlungsfeldern – Ernährungssicherung, Wiederaufbau von Basisinfrastruktur und -dienstleistungen, Katastrophenrisikomanagement sowie friedliches und inklusives Zusammenleben – ansetzen. Dieses Instrument zielt darauf ab, die Resilienz vulnerable Personengruppen sowie lokaler Strukturen zu stärken, humanitäre Bedarfe zu reduzieren und langfristige Entwicklungsperspektiven zu schaffen. Der flexible Ansatz des Programms erlaubt es, mittels multisektorieller Maßnahmen den Wechselwirkungen von Krisen systemisch zu begegnen und dabei auch Aspekte wie Partizipation und Gendergerechtigkeit zu berücksichtigen.
Förderberechtigt sind dabei Bildungseinrichtungen, öffentliche Organisationen, Unternehmen sowie Existenzgründer:innen, die Projekte im entwicklungspolitischen Interesse durchführen. Die Förderung erfolgt als Zuschuss und kann bis zu 90 % der zuschussfähigen Gesamtausgaben abdecken – bei einer Projektdauer von bis zu 60 Monaten. Die Antragsverfahren sind einstufig, wobei der Antrag spätestens acht Wochen vor Beginn der Maßnahme einzureichen ist. Entscheidend sind dabei auch die fachliche, organisatorische und finanzielle Leistungsfähigkeit der Antragsteller:innen sowie die Einhaltung der entwicklungspolitischen Grundlinien der Bundesregierung. Durch diesen strengen Evaluierungsprozess wird sichergestellt, dass die geplanten Vorhaben nicht nur kurzfristig akute Krisen adressieren, sondern auch nachhaltig zur Stärkung von Resilienz und zur Stabilisierung lokaler Strukturen beitragen.
Die Fördermaßnahme bietet somit interessierten Akteur:innen eine attraktive Möglichkeit, innovative Lösungsansätze in Krisensituationen zu entwickeln und umzusetzen. Neben dem Wiederaufbau beschädigter Infrastruktur werden auch Maßnahmen zur Ausbildung von Fachpersonal, zur Verbesserung von Basisdienstleistungen und zur langfristigen Risikominderung gefördert. Durch partizipative Ansätze und die Einbindung lokaler Akteur:innen werden Projekte so konzipiert, dass sie den spezifischen Bedürfnissen vor Ort gerecht werden. Insgesamt leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Prävention künftiger Krisen und zur nachhaltigen Entwicklung, indem es den betroffenen Menschen Perspektiven eröffnet und die Grundlage für einen strukturellen Wandel schafft.
Bereit, deine Förderung zu sichern?
Registriere dich jetzt und lass dich von unserer KI durch den Antragsprozess begleiten – von der Eignungsprüfung bis zum fertigen Antrag.