Zuschuss

Living labs to enhance soil health in managed forests and in natural/semi-natural lands

EU-Förderung für Living Labs in bewirtschafteten Wäldern und natürlichen/semi-natürlichen Flächen zur Verbesserung der Bodenqualität. Zweistufiges Verfahren: Einreichung 1. Stufe bis 14.04.2026, 2. Stufe bis 15.09.2026.

Klimaschutz Umwelt-/Naturschutz

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
12.02. - 15.09.2026
Bewerbungslevel: Komplex
Region: EU
Unternehmensgröße: KMU und Großunternehmen
Fördersumme: bis 24.000.000 € pro Topic (2 erwartete Zuschläge)
Förderquote: 100%
Projektdauer: 48 Monate

Förderziel

Unterstützung der Mission Boden Europas durch Einrichtung und Vernetzung von Living Labs in bewirtschafteten Wäldern und natürlichen/semi-natürlichen Gebieten zur Monitoring-, Forschungs- und Innovationsförderung für gesunde Böden.

Förderfähige Ausgaben

  • Personalaufwendungen
  • Reisekosten
  • Sachkosten
  • Subunternehmerkosten
  • Ausstattung für Living Labs

Antragsberechtigt

  • Unternehmen
  • Gemeinnützige Organisationen
  • Öffentliche Einrichtungen
  • Bildungseinrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Multi-Actor-Ansatz
  • Mindestens drei Mitgliedstaaten/assoziierte Länder
  • EU-Mitgliedstaat oder assoziiertes Land

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Antragsformular
  2. Projektbeschreibung
  3. Finanzierungsplan
  4. Lebensläufe
  5. Nachweis Multi-Actor-Ansatz

Bewertungskriterien

  • Innovationsgehalt der Living Labs
  • Multi-Actor-Ansatz Qualität
  • Geographische Verteilung der Living Labs
  • Wissenschaftliche Exzellenz und Methodik
  • Potenzial für Politikrelevanz

Beschreibung

Die EU-Initiative „Living Labs zur Verbesserung der Bodenqualität in bewirtschafteten Wäldern und natürlichen/semi-natürlichen Flächen“ unterstützt Forschungsvorhaben und Praxisprojekte, die gemeinsam mit Land- und Forstwirtschaft, Kommunalverwaltungen, Umweltorganisationen und Wissenschaft Expert:innen verschiedenster Disziplinen zusammenführen. Gefördert werden KMU und Großunternehmen, gemeinnützige und öffentliche Einrichtungen sowie Forschung und Lehre aus mindestens drei EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern im Rahmen eines Multi-Actor-Ansatzes. Mit einer Laufzeit von bis zu 48 Monaten und einer Förderquote von 100 % richtet sich das zweistufige Verfahren an Konsortien, die vier bis fünf Living Labs auf unterschiedlichen Bodenarten einrichten, Monitoring- und Innovationsmaßnahmen detailliert planen und bodenrelevante Lösungen für Klima- und Naturschutz vorantreiben. Die Einreichung für die erste Stufe ist bis zum 14. April 2026 möglich, die zweite Stufe schließt am 15. September 2026.

Projektskizzen sollen klare Ziele, Methodik und Interdisziplinarität belegen sowie Strukturen für Datenmanagement, Open Science und Kommunikation darstellen. Förderfähige Kosten umfassen Personal, Reisen, Sachausgaben, Ausrüstung und Subunternehmerleistungen, ebenso Fördermittel für Dritte. Bewertet wird der Innovationsgehalt der Living Labs, die Qualität des multi-actor-Ansatzes, die geografische Verteilung, wissenschaftliche Exzellenz, Methodik sowie das Potenzial für Politikrelevanz. Bis zu zwei Zuschläge à maximal 24 Mio. € pro Topic stehen bereit, um die Mission „Boden gesunder machen“ im Sinne des European Green Deal und der EU-Strategien für 2030 wirksam umzusetzen.

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