Migrantisches Engagement
Förderung von Migrantenselbstorganisationen in Hamburg mit niedrigschwelliger Mikroförderung (bis zu 1.500 €) und Strukturförderung (bis zu 15.000 €) zur Stärkung ehrenamtlicher Strukturen und Integration. Anträge 3× jährlich (Frühjahr, Sommer, Herbst).
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Förderkriterien
Förderziel
Stärkung der vielfältigen migrantischen Communities in Hamburg durch finanzielle Unterstützung von Selbstorganisationen, um sprachliche, strukturelle und bürokratische Hürden beim Zugang zu Fördermitteln abzubauen und den Weg in eine längerfristige, stabile Selbstorganisation zu ebnen.
Förderfähige Ausgaben
- Ehrenamtspauschalen
- Fahr- und Transportkosten
- Sachkosten (Materialien, Hard‐/Software, Technikmiete)
- Raum- und Veranstaltungskosten
- Mieten und Betriebskosten für einmalige Veranstaltungen
Nicht förderfähige Ausgaben
- Bauliche Investitionen
- Wissenschaftliche Vorhaben
- Schuldenausgleich und laufende Allgemeinkosten
- Projekte mit kommerzieller Orientierung
- Einzelpersonenförderung
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
- Interessenverbände und sonstige Vereine
Zuwendungsvoraussetzungen
- Sitz in Hamburg
- Gegründet von Migrant:innen für Migrant:innen
- Gemeinnützige Satzungszwecke in Bildung, Soziales oder Kultur
- Unabhängig von staatlichen Strukturen und Parteien
- Ehrenamtliche Struktur
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Aktuelle Satzung der Organisation
- Freistellungsbescheid
- Projektbeschreibung
- Kosten- und Finanzierungsplan
Bewertungskriterien
- Erfahrung in migrantischer Projektarbeit
- Zielgruppennähe
- Ehrenamtlichkeit
- Partizipation der Zielgruppe
- Offenheit für interkulturellen Erfahrungsaustausch
Beschreibung
Der Themenfonds Migrantisches Engagement der BürgerStiftung Hamburg richtet sich an gemeinnützige migrantische Selbstorganisationen (MSO) mit Sitz in Hamburg, die überwiegend ehrenamtlich arbeiten oder noch nicht als eingetragener Verein organisiert sind. Gefördert werden Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur sowie Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie. Dabei bietet der Fonds eine niedrigschwellige Mikroförderung von bis zu 1.500 € pro Antrag für Ausgaben wie Ehrenamtspauschalen, Fahrtkosten, Sachmittel, Raum- und Veranstaltungskosten. Für langfristige Entwicklungsprozesse steht eine zweistufige Strukturförderung mit jährlichen Zuwendungen von bis zu 15.000 € bereit, um Strukturen wie professionelle Buchhaltung, Minijob-Stellen oder feste Vereinsräume aufzubauen und die interkulturelle Öffnung zu begleiten.
Die MSO können drei Mal jährlich Anträge stellen (Frühjahr, Sommer, Herbst), wobei die Auswahl auf Basis von Erfahrung in migrantischer Projektarbeit, Zielgruppennähe, Partizipation und Offenheit für interkulturellen Austausch erfolgt. Voraussetzung ist die Unabhängigkeit von staatlichen oder parteilichen Strukturen, eine demokratische Organisationsform und die Ausrichtung auf Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene oder Familien. Einreichende Gruppen benötigen eine aktuelle Satzung, einen Freistellungsbescheid, eine Projektbeschreibung sowie einen Kosten- und Finanzierungsplan. So werden sprachliche, bürokratische und strukturelle Hürden abgebaut und migrantisches Engagement nachhaltig gestärkt. Expert:innen und Projektkoordinator:innen begleiten die Antragstellenden, um den Weg in eine stabile Selbstorganisation zu ebnen und langfristige Wirkung innerhalb der vielfältigen Communities zu erzielen.
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