Preis / Auszeichnung

Stipendienprogramm der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Bundesstiftung Aufarbeitung vergibt jährlich bis zu acht Stipendien an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Dissertationen zur Geschichte der kommunistischen Diktatur in der DDR und der deutschen/eur opäischen Teilung. Bewerbungen jeweils bis 15.01. und 15.07. möglich.

Wissenschaft Bildung

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Förderkriterien

Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Fördersumme: 1.650 € monatlich zzgl. Sachkostenpauschale und weiterer Zuschläge
Projektdauer: 36 Monate

Förderziel

Förderung von Promotionsvorhaben, die sich mit den Ursachen und Folgen der kommunistischen Diktatur in SBZ/DDR sowie mit deutscher und europäischer Teilungsgeschichte befassen. Ziel ist es, die Forschung zur Diktaturaufarbeitung und Transformationsgeschichte in Ostmitteleuropa zu stärken.

Förderfähige Ausgaben

  • Lebensunterhalt (Stipendium)
  • Sachkostenpauschale
  • weitere Zuschläge für Promovierende

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Promotionsvorhaben zur Geschichte der SBZ/DDR oder Teilungsgeschichte
  • Annahme als Doktorand/in oder schriftliche Betreuungszusage einer promotionsberechtigten Hochschullehrperson
  • Dissertation und Antrag in deutscher Sprache
  • Ausländische Bewerber/innen: Bestätigung einer inländischen Einrichtung über fachliche Betreuung

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Bewerbungsbogen Stipendium
  2. Exposé des Forschungsvorhabens
  3. Hochschulbestätigung (Betreuungserklärung)
  4. Gutachten der Betreuerin bzw. des Betreuers
  5. Lebenslauf und Passbild
  6. Zeugniskopien (Master/Bachelor/Diplom)
  7. Gutachten zur vorherigen Abschlussarbeit
  8. Formloses, unterschriebenes Antragsschreiben

Bewertungskriterien

  • Wissenschaftliche Bedeutung und Originalität des Vorhabens
  • Qualifikation der Antragstellerin/des Antragstellers
  • Schlüssigkeit und Durchführbarkeit des Arbeitsplans
  • Angemessene Methodenwahl und Berücksichtigung des Forschungsstandes
  • Darlegung der Quellengrundlage

Beschreibung

Das Stipendienprogramm der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt jährlich bis zu acht Promotionsvorhaben bundesweit. Gefördert werden junge Wissenschaftler:innen aller Fachrichtungen, die sich mit Ursachen und Folgen der kommunistischen Diktatur in SBZ/DDR sowie mit deutscher und europäischer Teilungsgeschichte auseinandersetzen. Die Förderung zielt darauf ab, Impulse für die Diktaturaufarbeitung und die Transformationsgeschichte in Ostmitteleuropa zu geben und neue Forschungsperspektiven zu eröffnen. Über die Zuerkennung entscheidet der Stiftungsvorstand auf Basis fachlicher Empfehlungen und Gutachten. Die Projektdauer beträgt bis zu 36 Monate, während der monatlich 1.650 € Stipendium sowie eine Sachkostenpauschale und weitere Zuschläge gewährt werden.

Bewerbungen können jeweils bis zum 15. Januar und 15. Juli eingereicht werden. Voraussetzung ist die formale Annahme als Doktorand:in oder eine schriftliche Betreuungszusage einer promotionsberechtigten Hochschullehrperson sowie ein in deutscher Sprache verfasstes Exposé. Ausländische Promovierende legen zusätzlich eine Bestätigung einer deutschen Forschungseinrichtung über die fachliche Betreuung vor. Gefördert werden Ausgaben für Lebensunterhalt, Sachkosten und Zuschläge. Bei der Auswahl stehen die wissenschaftliche Originalität, die Qualifikation der Antragstellenden und die Umsetzbarkeit des Arbeitsplans im Vordergrund. Die Antragstellung erfolgt per Post und E-Mail mit einem vollständigen Satz aus Bewerbungsbogen, Exposé, Betreuungs­­bestätigung, Gutachten, Lebenslauf, Zeugniskopien und formlosem Anschreiben.

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