Zuschuss

Stipendium / Schutzaufenthalt („sicherer Hafen“) der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte gewährt politisch verfolgten Personen für in der Regel ein Jahr einen "sicheren Hafen" in Hamburg inklusive Unterbringung und Versorgung, um ungestört arbeiten zu können. Bewerbungen sind fortlaufend möglich.

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Hamburg
Fördersumme: Unterbringung und Versorgung während des Aufenthalts
Förderquote: 100%
Projektdauer: 12 Monate

Förderziel

Politisch verfolgten Menschen aus autoritären oder diktatorischen Staaten wird für die Dauer von in der Regel einem Jahr ein sicherer Aufenthalt in Hamburg geboten, damit sie in Ruhe lesen, schreiben, journalistisch, künstlerisch oder wissenschaftlich tätig sein und ihre Stimme gegen Unrecht erheben können.

Förderfähige Ausgaben

  • Unterbringungskosten
  • Versorgungskosten
  • Sprachkurse und Integrationsangebote
  • Arbeitsmaterialien (z.B. Literatur, Schreibgeräte)

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Nachweis politischer Verfolgung
  • Empfehlung durch anerkannte Partnerorganisationen (z. B. OSZE, PEN-Zentrum, Amnesty International)
  • Bereitschaft, nach Ende des Stipendiums zurückzukehren oder die Rückkehrosphäre zu klären

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Bewerbungsschreiben
  2. Nachweis der Verfolgungssituation
  3. Empfehlungsschreiben einer Partnerorganisation

Bewertungskriterien

  • Schwere der Verfolgung und akute Gefährdung
  • Qualität und Glaubwürdigkeit der Empfehlungsschreiben
  • Möglichkeit der Rückkehr nach Ende des Aufenthalts

Beschreibung

Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte eröffnet geflüchteten Aktivist:innen, Journalist:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen aus autoritären oder diktatorischen Staaten einen „sicheren Hafen“ in Hamburg. Für die Dauer von in der Regel zwölf Monaten werden Unterbringungs- und Versorgungskosten vollständig übernommen. In dieser Zeit können die Stipendiat:innen in einer geschützten Umgebung ungestört lesen, schreiben, recherchieren oder künstlerisch tätig sein. Sprachkurse und Integrationsangebote erleichtern den Zugang in die Gesellschaft vor Ort, während Arbeitsmaterialien wie Literatur und Schreibgeräte bereitgestellt werden. Familienangehörige, Lebenspartner:innen und Kinder sind willkommen und können am schulischen Leben teilnehmen, sodass ein ganzheitlicher Rückzugsraum entsteht, der Lebensperspektiven und kreativen Freiraum ermöglicht.

Eine Bewerbung ist fortlaufend möglich und erfordert den Nachweis politischer Verfolgung sowie Empfehlungsschreiben etablierter Partnerorganisationen (z. B. OSZE, PEN-Zentrum, Amnesty International). Entscheidende Bewertungskriterien sind die Schwere der Verfolgung, die Glaubwürdigkeit der Referenzen und die Möglichkeit einer Rückkehr nach Ende des Aufenthalts. Die Auswahl erfolgt durch intensive Prüfung vorhandener Unterlagen, Rücksprachen mit diplomatischen Vertretungen und Expert:innen aus dem Netzwerk der Stiftung. Ziel ist es, Personen in akuter Lebensgefahr prioritär zu unterstützen und ihnen zugleich eine lebensnahe Rückkehrosphäre zu sichern. Die Förderquote beträgt 100 %, wobei das Stipendium alle relevanten Kosten abdeckt. Interessierte erfahren auf der Website der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte weitere Details zu Antragsunterlagen und Ablauf der Auswahlverfahren.

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