Zuschuss

STUDIES ON RAIL INDUSTRY 5.0

EU-RAIL JU fördert Explorationsstudien zu Industrie 5.0 im Schienenverkehr – von Konzept bis Prototyp. Einreichung bis 11.02.2026.

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
30.10. - 11.02.2026 Noch 7 Tage
Bewerbungslevel: Komplex
Region: EU
Unternehmensgröße: Beliebig
Fördersumme: 600 000 € pro Projekt
Förderquote: 100%
Projektstart ab: 30.10.2025
Projektdauer: 30 Monate

Förderziel

Förderung von Forschungs- und Innovationsstudien, die Schlüsselherausforderungen, Treiber und messbare Nutzen der Anwendung von Industrie 5.0-Prinzipien im Schienensektor identifizieren und Empfehlungen für Pilotprojekte und Implementierungsstrategien liefern.

Förderfähige Ausgaben

  • Personalkosten
  • Reisekosten
  • Sachmittel
  • Subunternehmerleistungen

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Immobilienanschaffung
  • Schuldenrückzahlung

Antragsberechtigt

  • Bildungseinrichtungen
  • Unternehmen
  • Öffentliche Einrichtungen
  • Genossenschaften
  • Gemeinnützige Organisationen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Konsortium aus mindestens drei juristischen Personen aus drei unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern
  • Erfahrung in Schienenverkehrsforschung oder vergleichbaren Disziplinen
  • Nachweis politischer Unterstützung durch Infrastrukturmanager oder Verkehrsunternehmen

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Antragsformular Teil A und B
  2. Projektbeschreibung
  3. Grobarbeitsplan und Meilensteinplan
  4. Lebensläufe der Projektverantwortlichen
  5. Nachweis der Konsortialzusammensetzung

Bewertungskriterien

  • Relevanz gegenüber Industrie 5.0-Prinzipien
  • Innovationsgehalt
  • Verwertungs- und Verbreitungspotenzial
  • Konsortialkompetenzen und -struktur

Beschreibung

Die EU-RAIL-Joint-Undertaking fördert mit der Flagship Area 1 zukunftsweisende Ansätze für ein europaweit vernetztes, flexibles Schienennetz. Im Fokus stehen drei Demonstratorenwellen, die bis 2030 sukzessive die strategische und taktische Fahrplanerstellung, die Echtzeit-Verkehrssteuerung sowie die nahtlose Integration in multimodale Tür-zu-Tür-Ketten belegen. In Welle 1 (bis 2026) wird die Anwendung praxisbewährter Taktik- und Kurzfrist-Planungstools im grenzüberschreitenden Kontext sowie die Verknüpfung mit Kapazitäts‐ und Stationsmanagement gezeigt. Welle 2 (bis 2028) erweitert diese Ansätze um Echtzeit-Entscheidungsunterstützung für Störfall- und Wartungsmanagement sowie automatisierte Konfliktlösung, aufbauend auf Feedbackschleifen zwischen Betrieb und Planung. Ab Welle 3 (bis 2030) demonstriert ein europaweites Referenzsystem die Steuerung von Knoten, Rangierbahnhöfen und multimodalen Terminals durch KI-gestützte Optimierungsverfahren, ergänzt um integrierte digitale Zwillinge und Prognosemodelle für Nachfrage und Pünktlichkeit.

Alle Demonstratoren werden in enger Zusammenarbeit mit Infrastruktur- und Verkehrsunternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Industriepartner:innen realisiert und greifen auf S2R-Ergebnisse wie CDM-Datenmodelle und erste KI-basierte Algorithmen zurück. Technische Enabler umfassen europäisch harmonisierte Schnittstellen zu ETCS/ATO, digitalisierte Gleisinformationen, fortgeschrittene Simulationswerkzeuge und prädiktive Fahrgast- sowie Frachtnachfragemodelle. In Kombination mit einem abgestimmten Migrationsfahrplan und begleitenden Trainingsmaßnahmen schafft das Programm die Grundlage für einen digitalen, zuverlässigen und kundenfreundlichen Eisenbahnverkehr in der gesamten Europäischen Union.

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