STUDIES ON RAIL INDUSTRY 5.0
EU-RAIL JU fördert Explorationsstudien zu Industrie 5.0 im Schienenverkehr – von Konzept bis Prototyp. Einreichung bis 11.02.2026.
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Förderkriterien
Förderziel
Förderung von Forschungs- und Innovationsstudien, die Schlüsselherausforderungen, Treiber und messbare Nutzen der Anwendung von Industrie 5.0-Prinzipien im Schienensektor identifizieren und Empfehlungen für Pilotprojekte und Implementierungsstrategien liefern.
Förderfähige Ausgaben
- Personalkosten
- Reisekosten
- Sachmittel
- Subunternehmerleistungen
Nicht förderfähige Ausgaben
- Immobilienanschaffung
- Schuldenrückzahlung
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Unternehmen
- Öffentliche Einrichtungen
- Genossenschaften
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Konsortium aus mindestens drei juristischen Personen aus drei unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern
- Erfahrung in Schienenverkehrsforschung oder vergleichbaren Disziplinen
- Nachweis politischer Unterstützung durch Infrastrukturmanager oder Verkehrsunternehmen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antragsformular Teil A und B
- Projektbeschreibung
- Grobarbeitsplan und Meilensteinplan
- Lebensläufe der Projektverantwortlichen
- Nachweis der Konsortialzusammensetzung
Bewertungskriterien
- Relevanz gegenüber Industrie 5.0-Prinzipien
- Innovationsgehalt
- Verwertungs- und Verbreitungspotenzial
- Konsortialkompetenzen und -struktur
Beschreibung
Die EU-RAIL-Joint-Undertaking fördert mit der Flagship Area 1 zukunftsweisende Ansätze für ein europaweit vernetztes, flexibles Schienennetz. Im Fokus stehen drei Demonstratorenwellen, die bis 2030 sukzessive die strategische und taktische Fahrplanerstellung, die Echtzeit-Verkehrssteuerung sowie die nahtlose Integration in multimodale Tür-zu-Tür-Ketten belegen. In Welle 1 (bis 2026) wird die Anwendung praxisbewährter Taktik- und Kurzfrist-Planungstools im grenzüberschreitenden Kontext sowie die Verknüpfung mit Kapazitäts‐ und Stationsmanagement gezeigt. Welle 2 (bis 2028) erweitert diese Ansätze um Echtzeit-Entscheidungsunterstützung für Störfall- und Wartungsmanagement sowie automatisierte Konfliktlösung, aufbauend auf Feedbackschleifen zwischen Betrieb und Planung. Ab Welle 3 (bis 2030) demonstriert ein europaweites Referenzsystem die Steuerung von Knoten, Rangierbahnhöfen und multimodalen Terminals durch KI-gestützte Optimierungsverfahren, ergänzt um integrierte digitale Zwillinge und Prognosemodelle für Nachfrage und Pünktlichkeit.
Alle Demonstratoren werden in enger Zusammenarbeit mit Infrastruktur- und Verkehrsunternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Industriepartner:innen realisiert und greifen auf S2R-Ergebnisse wie CDM-Datenmodelle und erste KI-basierte Algorithmen zurück. Technische Enabler umfassen europäisch harmonisierte Schnittstellen zu ETCS/ATO, digitalisierte Gleisinformationen, fortgeschrittene Simulationswerkzeuge und prädiktive Fahrgast- sowie Frachtnachfragemodelle. In Kombination mit einem abgestimmten Migrationsfahrplan und begleitenden Trainingsmaßnahmen schafft das Programm die Grundlage für einen digitalen, zuverlässigen und kundenfreundlichen Eisenbahnverkehr in der gesamten Europäischen Union.
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