Annette Barthelt-Stiftung e.V.
Über den Fördergeber
Die Annette Barthelt-Stiftung e.V. wurde am 10. Mai 1989 in Bonn gegründet. Sie gedenkt der bei einem Bombenanschlag 1987 in Djibouti getöteten Kieler Meeresforscher Annette Barthelt, Daniel Reinschmidt, Marco Buchalla und Hans-Wilhelm Halbeisen sowie weiterer Opfer und Überlebender. Die Stiftung verfolgt zwei Hauptaufgaben: Erstens die öffentliche Darstellung der Problematik von Terrorismus und seinen Folgen durch Verleihung des Annette-Barthelt-Preises für Engagement gegen Terror und Gewalt. Zweitens die Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten junger Meereskundler in Verbindung mit Schiffsexpeditionen durch den Annette-Barthelt-Preis für Meeresforschung. Die Aktivitäten werden durch Finanzmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie private Spenden ermöglicht.
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Mission & Vision
Die Annette Barthelt-Stiftung setzt sich dafür ein, Opfer und Hinterbliebene von Terroranschlägen nicht zu vergessen und die Folgen von Terrorismus für Betroffene und Gesellschaft öffentlich sichtbar zu machen. Zugleich fördert sie junge Meereskundler, die nach dem Vorbild der 1987 getöteten Forscher durch exzellente Abschlussarbeiten einen Beitrag zum Verständnis der Ozeane leisten.
Zielgruppen
Die Förderprogramme der Stiftung richten sich erstens an Organisationen und Einzelpersonen, die sich in herausragender Weise mit dem Engagement gegen Terror und Gewalt befassen (Staatsbürgerpreis). Zweitens richtet sich die jährliche Ausschreibung um den Annette-Barthelt-Preis für Meeresforschung an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler deutscher Institutionen, deren Master- oder Promotionsarbeiten im Zusammenhang mit einer Schiffsexpedition erstellt wurden.