Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
Über den Fördergeber
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist die zentrale deutsche Förderinstitution für Provenienzforschung. Es unterstützt öffentliche und private Museen, Bibliotheken, Archive, Universitäten sowie Einzelpersonen bei der Erforschung und Aufklärung unrechtmäßig entzogenen Kulturguts. Dazu gehört NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut, kriegsbedingt verlagertes Gut, Objekte aus kolonialen Kontexten und solche, die in SBZ/DDR entzogen wurden. Die Stiftung bietet finanzielle Projektförderung, Beratung, Vernetzung und Datenbanken (Lost Art, Proveana) und vermittelt bei Restitutions- und Verhandlungsvorgängen.
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Mission & Vision
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste setzt sich dafür ein, historische Unrechtshandlungen an Kulturgütern aufzuklären und gerechte, faire Lösungen herbeizuführen. Durch Förderung von Forschung und Vermittlung von Kontakten stärkt es Transparenz über Herkunft und Verbleib von Kulturgut und leistet damit einen Beitrag zu Versöhnung, Völkerverständigung und Erhalt kulturellen Erbes.
Zielgruppen
Die Förderung richtet sich an öffentlich-rechtliche und gemeinnützige Einrichtungen in Deutschland – Museen, Bibliotheken, Archive, Universitäten – sowie an privat getragene Institutionen und betroffene Personen. Ziel ist es, Provenienzforscher:innen, Sammlungsverantwortlichen und Nachfahren von Opfern nationalsozialistischer, kriegs-, kolonial- und SBZ/DDR-bedingter Kulturgutentzugsfälle konkrete Unterstützung bei Forschung, Dokumentation und Wiedergutmachung zu bieten.