KMS ChanceTanz

Bundesministerium

Über den Fördergeber

ChanceTanz ist das Fachprogramm von Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft e.V. im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Seit 2013 fördert ChanceTanz außerschulische Tanzprojekte für Kinder und Jugendliche in bildungsbenachteiligenden Situationen. Lokale Bündnisse aus mindestens drei Partnern realisieren in einem Zweierteam unter Leitung professioneller Tanzkünstler:innen partizipativ-kreative Lernprozesse und stärken Diversität, Inklusion und Teilhabe. Von 2023 bis 2027 stehen bis zu 9 Millionen Euro zur Verfügung, um bundesweit Formate von Tanz-Splitter (bis 10 Std.) über Tanz-Intensiv (bis 80 Std.) bis zu Sonderprojekten (bis 100 Std.) zu fördern. Mehr als 1 200 Projekte wurden seit Programmstart umgesetzt.

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Mission & Vision

ChanceTanz setzt sich dafür ein, allen gesellschaftlichen Gruppen – insbesondere Kindern und Jugendlichen in Risikolagen – Zugang zur zeitgenössischen Kunstform Tanz zu ermöglichen und Tanz als selbstverständlichen Bestandteil kultureller Bildung zu etablieren. Unsere Mission ist es, partizipative, stärkenorientierte und prozessorientierte Tanzprojekte zu fördern, die Selbstwirksamkeit, Gemeinschaftserleben und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Wir arbeiten im lokalen Bündnis mit Expert:innen verschiedener Disziplinen zusammen, um Tanzvermittlung auf hohem Qualitätsniveau in Vielfalt und Inklusion sicherzustellen.

Zielgruppen

Die Projekte von ChanceTanz richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren, die in sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolagen leben oder davon gefährdet sind. Dazu zählen beeinträchtigte und behinderte junge Menschen sowie junge Menschen in ländlichen Regionen mit eingeschränktem Kulturzugang. Die Maßnahmen können in homogenen oder inklusiven Gruppen stattfinden und in Zusammenarbeit mit Schulen (im Ganztag) und Kitas umgesetzt werden. Projekte sind frei von Zugangshürden, partizipativ angelegt und fördern neben Tanz praxisorientierte Auseinandersetzung mit gesellschafts- und jugendrelevanten Themen, etwa den Zielen der Agenda 2030.