Stiftung Akademie Waldschlösschen
Über den Fördergeber
Die Akademie Waldschlösschen – Stiftung Rainer Marbach und Ulli Klaum ist eine bundesweit tätige, gemeinnützige Heimvolkshochschule mit queerem Schwerpunkt. Umgeben von Wald und Felsformationen im Wendebachtal bei Göttingen bietet sie Raum für Bildung, Begegnung und Empowerment. Das Haus versteht sich als Treffpunkt für Schwule und Lesben, bisexuelle, nichtbinäre, trans*- und intergeschlechtliche Menschen sowie asexuelle/aromantische Personen, für HIV-positive und an Aids erkrankte Menschen, ihre Angehörigen und Fachkräfte. Das Programm umfasst Veranstaltungen zu gesellschaftlichem Engagement und Selbsthilfe, Lebensgestaltung und Gesundheit, Wissenschaft und Kunst sowie beruflicher Weiterbildung. Die Akademie ist anerkannter Träger politischer Bildung, Bildungspartner des BMBF, finanzhilfeberechtigte Heimvolkshochschule nach NEBG und Mitglied im Kooperationsverbund “Selbstverständlich Vielfalt” im Bundesprogramm “Demokratie leben!”. Qualitätssicherung erfolgt nach dem Verfahren der Lernerorientierten Qualitätsentwicklung (LQW).
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Mission & Vision
„Wir sind ein Ort der Begegnung, der sich der Humanisierung der Gesellschaft verpflichtet fühlt.“ Die Akademie Waldschlösschen fördert Gleichberechtigung, Solidarität mit gesellschaftlich Benachteiligten, Akzeptanz vielfältiger Lebensstile und Sexualitäten sowie die Neugier auf das Fremde als Bereicherung. Durch Bildung und Begegnung in kreativen, überschaubaren Gruppen ermutigt sie Teilnehmende, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und gemeinsam zivilgesellschaftliche Strukturen zu stärken.
Zielgruppen
Das Bildungsangebot richtet sich grundsätzlich an alle Interessierten, legt jedoch seinen Schwerpunkt auf LSBTQIA*-Communities sowie Menschen mit HIV/Aids und ihre Angehörigen. Dazu zählen spezifische Seminarreihen und Workshops für schwule, lesbische, bisexuelle, nichtbinäre, trans*- und intergeschlechtliche sowie asexuelle/aromantische Personen, Fortbildungen zu HIV/STI, sexualpädagogische Themen und inklusive Angebote für Menschen mit geistiger Behinderung. Ebenso werden Fachkräfte in Gesundheit, Pflege, Jugend- und Erwachsenenbildung angesprochen, die ihre Arbeit queer-sensibel ausgestalten möchten.