Stiftung Ettersberg. Europäische Diktaturforschung – Aufarbeitung der<br>SED-Diktatur – Gedenkstätte Andreasstraße
Über den Fördergeber
Die Stiftung Ettersberg ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Weimar, gegründet 1999 auf Anregung des spanischen Schriftstellers und KZ-Überlebenden Jorge Semprún und gestiftet vom Freistaat Thüringen. Sie widmet sich der vergleichenden Erforschung europäischer Diktaturen des 20. Jahrhunderts, der wissenschaftlichen Aufarbeitung der SED-Diktatur und der historischen Erinnerung als Trägerin der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt. Ihr Programm umfasst internationale Symposien, wissenschaftliche Tagesseminare, Workshops und Fachtagungen, die Vergabe von Promotions- und Forschungsstipendien, zwei eigene Schriftenreihen („Europäische Diktaturen und ihre Überwindung“ und „Aufarbeitung Kompakt“), historisch-politische Ausstellungen, Schüler- und Lehrer*innen-Projekte sowie museumspädagogische Formate.
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Mission & Vision
„Diktaturen erforschen – Demokratie stärken.“ Die Stiftung Ettersberg versteht sich als Plattform des Dialogs über deutsche und europäische Diktaturgeschichte und fördert ein demokratieförderndes Geschichtsbewusstsein. Sie arbeitet interdisziplinär und überparteilich, verbindet wissenschaftliche Forschung mit historisch-politischer Bildung und setzt auf Multiperspektivität, Wertschätzung des Einzelnen und forschendes Lernen.
Zielgruppen
Die Angebote der Stiftung Ettersberg richten sich an Forschende, Nachwuchswissenschaftler*innen und Studierende, historisch-politische Bildner*innen, Lehrkräfte und Schulen, Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Wettbewerben und Workshops, Zeitzeug*innen und zivilgesellschaftliche Initiativen, Museums- und Gedenkstättenbesucher*innen sowie die interessierte Öffentlichkeit in Deutschland und Europa und an inklusionsorientierte Gruppen und Menschen mit Beeinträchtigung. Über Veranstaltungen, Publikationen, Stipendien, Ausstellungen und digitale Formate trägt die Stiftung Ettersberg Erkenntnisse zur Diktaturforschung in akademische und außeruniversitäre Kontexte und stärkt damit das demokratische Miteinander.