Alphabetisierung Erwachsener
Förderung des Auf- und Ausbaus regionaler Grundbildungszentren in Hessen zur Unterstützung gering literalisierter und funktional analphabetischer Erwachsener.
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Förderkriterien
Förderziel
Gegenstand der Förderung ist die Implementierung einer regional ausdifferenzierten Unterstützungsstruktur zur Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener in Hessen, bestehend aus regionalen Grundbildungszentren mit jeweils profilbildendem Schwerpunkt. Die Zentren sollen mit vielfältigen Maßnahmen zum Abbau des funktionalen Analphabetismus beitragen, insbesondere mit Angeboten für Menschen, die nicht ausreichend lesen und schreiben können, Beratung und Information von Multiplikator:innen, Schulung ehrenamtlicher Lernpat:innen sowie systematische Vernetzung aller relevanten Akteure.
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
- Unternehmen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Nachweis der Einrichtungs- und Durchführungsqualität
- Kompetenz im Handlungsfeld Alphabetisierung/Grundbildung
- Mindestens 10% Eigenbeteiligung an den zuwendungsfähigen Gesamtausgaben
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektskizze
- Ausgaben- und Finanzierungsplan
Beschreibung
Das Förderprogramm „Alphabetisierung Erwachsener“ in Hessen zielt auf den nachhaltigen Auf- und Ausbau regionaler Grundbildungszentren ab. Öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen sowie Unternehmen können als Zuwendungsempfänger:innen Projekte einreichen und erhalten über einen Zeitraum von bis zu 48 Monaten einen jährlichen Zuschuss von durchschnittlich 83.000 Euro. Kernaufgabe ist die Errichtung einer dezentralen Unterstützungsstruktur für gering literalisierte und funktional analphabetische Erwachsene. Die regionalen Zentren erhalten profilbildende Schwerpunkte und bieten innovative Lernformen zum Abbau von Analphabetismus. Dazu zählen niedrigschwellige Lese- und Schreibkurse, digitale Grundkompetenzveranstaltungen sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung von Multiplikator:innen und dem persönlichen Umfeld. Ehrenamtliche Lernpat:innen werden geschult, während Beratungs- und Informationsangebote Schlüsselpersonen befähigen, Betroffene gezielt zu unterstützen. Eine systematische Vernetzung aller relevanten Akteur:innen vor Ort sichert Synergieeffekte und eine nachhaltige Wirkung.
Voraussetzung für die Förderung ist der Nachweis der Einrichtungs- und Durchführungsqualität sowie eine fachliche Kompetenz im Handlungsfeld Alphabetisierung und Grundbildung. Antragstellende müssen einen Ausgaben- und Finanzierungsplan sowie eine Projektskizze vorlegen und sich mit 10 Prozent Eigenbeteiligung an den zuwendungsfähigen Gesamtausgaben beteiligen. Obwohl aktuell keine Anträge mehr angenommen werden, bildet das Programm die Grundlage für die neue Förderperiode 2021–2027 unter dem Titel „Förderung von Grundkompetenzen gering literalisierter Erwachsener“. Mit dem Ziel, die Teilhabe in sozialen, beruflichen und digitalen Lebensbereichen zu erhöhen, eröffnen sich vielfältige Chancen, das Bildungsniveau erwachsener Personen nachhaltig zu stärken und langfristig soziale Ungleichheiten abzubauen.
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