angekommen (Walter Blüchert Stiftung)
Programm zur Verbesserung der Bildungs- und Integrationschancen zugereister Jugendlicher (16–25 Jahre) in NRW durch Begleitung, Beratung und Angebote zu Sprache, Demokratie, Gesundheit, Kunst/Kultur und Sport. Laufend in Bielefeld, Dortmund und Essen.
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Förderkriterien
Förderziel
Verbesserung der schulischen, sozialen und arbeitsmarktlichen Integration sowie der Bildungs- und Abschlusserreichung zugereister Jugendlicher im Alter von 16 bis 25 Jahren durch Begleitung, Beratung und gezielte Förderangebote.
Antragsberechtigt
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Alter zwischen 16 und 25 Jahren
- Teilnahme an einer Internationalen Förderklasse (IFK) an einem Berufskolleg in Bielefeld, Dortmund oder Essen
- Zugewanderter bzw. geflüchteter Hintergrund
Beschreibung
Das Programm „angekommen“ der Walter Blüchert Stiftung stärkt seit 2015 die schulische, soziale und berufliche Integration zugereister Jugendlicher in Nordrhein-Westfalen. In Kooperation mit Kommunen und dem Ministerium für Schule und Bildung NRW begleitet es junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die an Internationalen Förderklassen (IFK) an den Berufskollegs in Bielefeld, Dortmund und Essen unterrichtet werden. Durch gezielte Beratungs- und Begleitangebote, u. a. in den Bereichen Sprachförderung, Demokratiebildung, Gesundheit, Kunst/Kultur und Sport, werden persönliche Potenziale gefördert und schulische Abschlüsse systematisch unterstützt. Die kontinuierliche Umsetzung an den drei Standorten ermöglicht nachhaltige Betreuung und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl der Teilnehmer:innen in ihrem neuen Lebensumfeld.
Im Rahmen des Programms erhalten die Jugendlichen praxisnahe Hilfestellungen bei Berufsorientierung, Ausbildungscoaching, Aufenthaltsrecht und Alltagsbewältigung. Workshops, Exkursionen und kulturelle Projekte tragen zu einer beschleunigten Integration bei und eröffnen Perspektiven für den Übergang von der Schule in den Beruf. Die fortlaufende Fördermöglichkeit erlaubt eine flexible Teilnahme und gewährleistet, dass jede:r geflüchtete oder zugewanderte Jugendliche:r passende Unterstützung findet. Durch die enge Zusammenarbeit mit Bildungspartner:innen und sozialen Einrichtungen werden nachhaltige Wirkungsketten in Gang gesetzt, die nicht nur individuelle Lernwege stärken, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt langfristig fördern. Anträge können jederzeit gestellt werden, sodass der Einstieg ins Programm an allen drei Standorten unkompliziert möglich ist.
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