Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE 2) – Förderschwerpunkt 6: Nachhaltige, multimodale städtische Mobilität
Wenn Sie in Berlin Maßnahmen zur nachhaltigen, multimodalen städtischen Mobilität planen, besteht die Möglichkeit, einen Zuschuss zu erhalten – vorausgesetzt, die Förderkriterien werden erfüllt.
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Förderkriterien
Förderziel
Das Ziel der Förderung ist es, durch die Nutzung regenerativer Energie und durch die Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf den Umweltverbund (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) innovative Maßnahmen zu unterstützen, die zu einer nachhaltigen, multimodalen städtischen Mobilität in Berlin beitragen.
Förderfähige Ausgaben
- Investitionen
- Sachausgaben
Nicht förderfähige Ausgaben
- Kommunikationskosten
- Betriebskosten wie Mieten, Pachten oder Versicherungen
- Leasing
- Abschreibungen sowie Zins- und Finanzierungsausgaben
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Das Vorhaben muss im Land Berlin durchgeführt werden
- Betriebsstätte oder Niederlassung in Berlin erforderlich
- Nachweis, dass das Vorhaben ohne Förderung nicht oder nur in unzumutbarem Umfang umsetzbar wäre
- Gesicherte Gesamtfinanzierung des Projekts
- Einhaltung der wirtschaftlichen Haushaltsführung und Zweckbindungsfristen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektskizze
- Finanzierungsplan
- Projektbeschreibung
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt des Vorhabens
- Nachhaltigkeitsaspekte
- Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen
- Effizienz der Maßnahmen zur Verkehrsverlagerung
Beschreibung
Im Rahmen des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE 2) wird mit dem Förderschwerpunkt 6 ein besonderes Augenmerk auf die Förderung einer nachhaltigen, multimodalen städtischen Mobilität gelegt. Das Programm unterstützt öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen in Berlin bei der Umsetzung innovativer Maßnahmen, die auf die Nutzung regenerativer Energiequellen und die Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs zugunsten von umweltfreundlichen Optionen wie dem ÖPNV, dem Rad- und Fußverkehr abzielen. Dabei können förderfähige Investitionen und Sachausgaben durch Zuschüsse mit einer Förderquote von 40 % bis zu 90 % unterstützt werden, sofern die vorgegebenen Rahmenbedingungen und Nachweise, wie etwa die gesicherte Gesamtfinanzierung und der Nachweis, dass das Vorhaben ohne Förderung nicht oder nur in unzumutbarem Umfang realisierbar wäre, erfüllt sind.
Gefördert werden unter anderem Konzepte und Strategien, die auf eine Verringerung der CO2-Emissionen abzielen, sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsvernetzung und Infrastrukturen in Berlin. Dazu zählen Projekte, die bauliche Optimierungen von Umsteigemöglichkeiten, den Ausbau der Radinfrastruktur sowie fußgängerfreundliche Umgestaltungen realisieren. Auch innovative Fahrzeugtechnologien mit alternativen Antriebssystemen, beispielsweise im Rahmen des Modellversuchs zur Elektromobilität, werden berücksichtigt. Die Antragstellung erfolgt online über das BENE 2-Förderportal, wobei ausführliche Unterlagen wie eine Projektskizze, ein Finanzierungsplan und eine detaillierte Projektbeschreibung einzureichen sind. Entscheidende Bewertungskriterien sind neben dem Innovationsgehalt insbesondere die Nachhaltigkeitsaspekte und der konkrete Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen.
Das Förderprogramm richtet sich vorwiegend an Haupt- und Bezirksverwaltungen, Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie an mildtätige, gemeinnützige und kirchliche Einrichtungen, die in Berlin aktiv sind. Durch die Unterstützung wird angestrebt, bestehende Mobilitätskonzepte zu optimieren und sie zukunftsfähig an die Herausforderungen des Klimaschutzes anzupassen. Mithilfe des Windhundprinzips, bei dem die Reihenfolge des Eingangs der Anträge entscheidend ist, wird zudem ein transparenter Vergabeprozess gewährleistet. Mit diesem Förderinstrument leistet die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung einer smarten, ökologisch orientierten urbanen Infrastruktur, die den städtischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird.
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