Bertha-Benz-Preis der Daimler und Benz Stiftung
Jährlicher Preis für junge Ingenieurinnen mit herausragender Dissertation und gesellschaftlichem Mehrwert. Dotiert mit 15.000 Euro. Nominierung durch wissenschaftliche Institutionen bis 01.03.2026 möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Auszeichnung junger Ingenieurwissenschaftlerinnen für herausragende Dissertationen mit gesellschaftlichem Mehrwert, um Pioniergeist, Mut und visionären Charakter zu würdigen.
Antragsberechtigt
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Promotionsurkunde nicht länger als ein Jahr zurückliegend
- Dissertation mit Prädikat »magna cum laude« oder »summa cum laude«
- Nominierung durch Leitungsgremien von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften oder selbstständigen Forschungsinstituten
- Maximal drei Vorschläge pro Institution
- Keine Eigenbewerbung
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Nominierungsschreiben der vorschlagenden Institution
- Promotionsurkunde
- Dissertation (PDF-Datei oder Download-Link)
- Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der Dissertation (max. 3 Seiten)
- Tabellarischer Lebenslauf
- Publikationsliste
- Prüfungszeugnisse (Bachelor und Master)
- Zwei Empfehlungsschreiben
Bewertungskriterien
- Wissenschaftliche Originalität und Qualität der Dissertation
- Relevanz und gesellschaftlicher Mehrwert der Forschungsergebnisse
- Persönlicher Werdegang und außeruniversitäres Engagement
- Pioniergeist, Mut und visionärer Charakter
Beschreibung
Der Bertha-Benz-Preis der Daimler und Benz Stiftung würdigt jährlich herausragende Dissertationen junger Ingenieur:innen in Deutschland, deren Forschungsergebnisse einen deutlichen gesellschaftlichen Mehrwert erzielen. Benannt nach der Pionierin Bertha Benz, die vor über 130 Jahren die weltweit erste Fernfahrt im Automobil unternahm, zielt der Preis darauf ab, Pioniergeist, Mut und visionären Charakter zu fördern. Mit einer Dotierung von 15.000 € bietet die Auszeichnung nicht nur finanzielle Anerkennung, sondern eröffnet Preisträger:innen auch eine nationale Bühne, um innovative Lösungen im Ingenieurwesen voranzutreiben. Die Nominierung erfolgt durch Leitungsgremien von Universitäten, Fachhochschulen und unabhängigen Forschungsinstituten – Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieur:innen mit einer Promotionsurkunde (Dr.-Ing.), die höchstens ein Jahr zurückliegt, und einer Bewertung der Dissertation mit „magna cum laude“ oder „summa cum laude“. Pro Institution dürfen bis zu drei Kandidat:innen vorgeschlagen werden. Erforderliche Unterlagen umfassen u. a. das Nominierungsschreiben, Promotionsurkunde, vollständige Dissertation, eine drei Seiten umfassende Zusammenfassung der zentralen Forschungsergebnisse, tabellarischen Lebenslauf, Publikationsliste sowie zwei Empfehlungsschreiben. Die Jury bewertet neben der wissenschaftlichen Originalität vor allem die praktische Relevanz und den gesellschaftlichen Nutzen der Arbeit sowie persönliches Engagement und außeruniversitäre Tätigkeiten. Nominierungen können bis zum 1. März 2026 (24 Uhr) ausschließlich online eingereicht werden. Damit bietet der Bertha-Benz-Preis jungen Ingenieur:innen eine einmalige Chance, ihre Dissertation in den Fokus zu rücken und als Vorreiter:innen im Ingenieurwesen gewürdigt zu werden.
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