Zuschuss

Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)

Förderung für den Neubau und die Dekarbonisierung von Wärmenetzen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme. Module für Planung, Investitionen und Einzelmaßnahmen. Anträge laufen fortlaufend, Einzelmaßnahmen ohne Transformationsplan bis 14.09.2025 möglich.

Energieeffizienz & Erneuerbare Energien Infrastruktur Klimaschutz

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
15.09.2022
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Förderquote: 40% - 50%

Förderziel

Förderung von Maßnahmen zur Transformation bestehender und Errichtung neuer Wärmenetze mit mindestens 75 % erneuerbarer Energie und Abwärme, einschließlich Transformationsplänen, Machbarkeitsstudien, Investitionen in Erzeugungsanlagen und Infrastruktur sowie Betriebskostenförderung, um bis 2045 treibhausgasneutrale Wärmenetzsysteme in Deutschland zu erreichen.

Förderfähige Ausgaben

  • Planungs- und Beratungsleistungen (HOAI LPH 1–4)
  • Investitionen in erneuerbare Wärmeerzeuger (Solarthermie, Wärmepumpen, Biomasse)
  • Bau und Erweiterung von Rohrleitungen und Netzinfrastruktur
  • Einzelmaßnahmen (Solarthermie, Wärmepumpen, Biomassekessel, Wärmespeicher, Anschlussleitungen, Übergabestationen)
  • Betriebskostenförderung für Solarthermie und Wärmepumpen

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Anlagen zur Wärmebereitstellung aus fossilen Energieträgern
  • Verbrennung synthetischer Gase
  • Schuldenausgleich

Antragsberechtigt

  • Unternehmen
  • Öffentliche Einrichtungen
  • Interessenverbände und sonstige Vereine
  • Genossenschaften

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Wärmenetz mindestens zur Hälfte in Deutschland
  • Anschluss von mehr als 16 Gebäuden oder mehr als 100 Wohneinheiten
  • Anteile erneuerbarer Energien und Abwärme müssen ansteigend bis 2045 treibhausgasneutral sein
  • Testierte Kostenrechnung durch Wirtschaftsprüfer/in oder Steuerberater/in
  • Vorlage eines Transformationsplans oder einer Machbarkeitsstudie für systemische Förderung (Modul 2)

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Transformationsplan oder Machbarkeitsstudie
  2. Wirtschaftlichkeitslückenberechnung
  3. Testierte Kostenrechnung durch Wirtschaftsprüfer/in oder Steuerberater/in
  4. Entwurf des Contractingvertrags (bei Contracting)
  5. Zwischennachweise (jährlich) und Verwendungsnachweis

Bewertungskriterien

  • Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme
  • Wirtschaftlichkeit des Projekts
  • Grad der Dekarbonisierung
  • Innovationsgehalt der Netztransformation

Beschreibung

Die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) unterstützt bundesweit Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Verbände, Vereine und Genossenschaften bei der Planung und Realisierung treibhausgasneutraler Fern- und Nahwärmenetze. Gefördert werden Transformationspläne und Machbarkeitsstudien (Modul 1) mit bis zu 50 % der anerkannten Planungs- und Beratungskosten, Investitionen in den Neubau sowie die Dekarbonisierung bestehender Netze (Modul 2) mit einem Zuschuss von bis zu 40 % der förderfähigen Ausgaben und Einzelmaßnahmen wie Solarthermie, Wärmepumpen oder Biomassekessel (Modul 3) ebenfalls bis zu 40 %. Voraussetzung ist ein Wärmenetzanschluss von mehr als 16 Gebäuden oder 100 Wohneinheiten sowie ein nachweislich ansteigender Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme bis spätestens 2045. Förderfähige Ausgaben umfassen u. a. HOAI-Leistungsphasen 1–8, Investitionen in Erzeugungsanlagen und Rohrnetze, Netzoptimierung und Betriebskostenförderung für Solarthermie und Wärmepumpen.

Die Antragstellung erfolgt fortlaufend über das BAFA-Portal, Einzelmaßnahmen ohne Transformationsplan können bis zum 14.09.2025 beantragt werden. Die Bewilligung setzt eine testierte Kostenrechnung, jährliche Zwischennachweise und Nachweise zur Wirtschaftlichkeitslücke voraus. Das Förderprogramm strebt die Etablierung von Wärmenetzen mit mindestens 75 % erneuerbarer Wärmeerzeugung an, um Deutschland bis 2045 auf treibhausgasneutrale Wärmeversorgung umzustellen. Bewertet werden der Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme, die Wirtschaftlichkeit, der Grad der Dekarbonisierung sowie der Innovationsgehalt der Netztransformation.

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