Chancenpatenschaften (Die Wiesbaden Stiftung)
Patenschaftsprogramm in Wiesbaden zur Begegnung und Unterstützung von Menschen mit Flucht- und Einwanderungsgeschichte. Tandems aus Mentor*innen und Mentees werden über mindestens ein Jahr begleitet.
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Förderkriterien
Förderziel
Aufbau stabiler Beziehungen und Integration von Menschen mit Flucht- und Einwanderungsgeschichte durch individuelle Patenschaften (Mentoring) zur Förderung von Teilhabe, Wertschätzung und Austausch auf Augenhöhe.
Förderfähige Ausgaben
- Schulung und Fortbildung der Mentor*innen
- Koordinations- und Organisationsaufwand
- Kommunikations- und Begegnungsformate
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Wohnsitz oder Tätigkeit in Wiesbaden oder Umgebung
- Zugehörigkeit zu einer anerkannten Kooperationsorganisation
- Bereitschaft zur verpflichtenden Schulung und Supervision
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Lebenslauf der Mentor*innen
- Vereins- oder Trägernachweis der Organisation
- Konzeptbeschreibung der Tandem-Begleitung
Bewertungskriterien
- Qualität der Trägerorganisation
- Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit Fluchterfahrung
- Verfügbarkeit und Motivation der Mentor*innen
Beschreibung
Das Programm Chancenpatenschaften der Wiesbaden Stiftung fördert in Hessen kontinuierlich Patenschaften zwischen Ehrenamtlichen und Menschen mit Flucht- oder Einwanderungsgeschichte. Im Rahmen des Netzwerks „Gemeinsam in Wiesbaden“ werden über einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten individuelle Tandems gebildet, die Jugendliche, Familien und schwangere Frauen in ihrem Integrationsprozess begleiten. Mentor:innen werden durch verpflichtende Schulungen und laufende Supervision auf ihre Aufgaben vorbereitet und erhalten Unterstützung bei der Organisation von Begegnungsformaten. Ziel ist der Aufbau stabiler, wertschätzender Beziehungen auf Augenhöhe, die Teilhabe, Austausch und gegenseitiges Verständnis fördern. Gefördert werden unter anderem Ausgaben für Qualifizierungsmaßnahmen, Koordination sowie Kommunikations- und Begegnungsformate. Die Qualität wird anhand der Erfahrung der Trägerorganisation, der Motivation und Verfügbarkeit der Mentor:innen sowie der inhaltlichen Konzeption der Tandem-Begleitung beurteilt.
Förderberechtigt sind gemeinnützige Organisationen und öffentliche Einrichtungen mit Wohnsitz oder Tätigkeit in Wiesbaden und Umgebung, die einer anerkannten Kooperationsstruktur angehören. Eine Bewerbung ist jederzeit möglich; einzureichen sind Lebensläufe der Mentor:innen, ein Träger- bzw. Vereinsnachweis sowie eine Konzeptbeschreibung zum Patenschaftsmodell. Der Zuschuss unterstützt sowohl Familienpatenschaften als auch 1:1-Tandems und wird insbesondere für die Qualifizierung und Begleitung der Ehrenamtlichen eingesetzt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Partnern wie EVIM, Diakonie und Freiwilligenzentrum können Projekte passgenau auf die Bedürfnisse der Zielgruppen abgestimmt werden. Die Wiesbaden Stiftung trägt mit diesem Programm dazu bei, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Flucht- und Einwanderungserfahrung nachhaltig zu stärken.
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