Connecting Europe Facility (CEF)
EU-Förderinstrument zur Entwicklung leistungsfähiger, nachhaltiger und effizient vernetzter transeuropäischer Netze in den Bereichen Verkehr, Energie und digitale Dienste. Unterstützt den grünen Übergang und die Dekarbonisierungsziele der EU.
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Förderkriterien
Förderziel
Unterstützung von Investitionen in den Aufbau, die Rehabilitierung und Modernisierung transeuropäischer Infrastrukturprojekte in den Sektoren Verkehr, Energie und digitale Netze, um den europäischen Binnenmarkt zu stärken, den grünen Wandel voranzutreiben und die Vernetzung zwischen Mitgliedstaaten zu verbessern.
Förderfähige Ausgaben
- Baumaßnahmen
- Planungs- und Studienkosten
- Ausrüstung und Installation
Nicht förderfähige Ausgaben
- Betriebskosten nach Projektende
- Refinanzierung bestehender Schulden
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
- Existenzgründer/innen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Organisation muss in einem EU-Mitgliedstaat ansässig sein
- Projekte müssen Teil der transeuropäischen Netze (TEN-T / TEN-E / CEF Digital) sein
- Einreichung erfolgt gemäß spezifischer Call-Vorgaben und EU-Verordnungen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antragsformular des jeweiligen Calls
- Projektbeschreibung
- Finanzierungsplan
- Nachweis der TEN-Netz-Relevanz
Bewertungskriterien
- Beitrag zur Stärkung transeuropäischer Netze
- Nachhaltigkeits- und Klimaschutzaspekte
- Finanzierungs- und Verbreitbarkeitspotenzial
Beschreibung
Das Connecting Europe Facility (CEF) ist ein zentrales EU-Förderinstrument zur Errichtung, Modernisierung und Vernetzung transeuropäischer Netze in den Bereichen Verkehr, Energie und digitale Dienste. Ziel ist die Förderung leistungsfähiger, nachhaltiger und klimafreundlicher Infrastrukturen, die den europäischen Binnenmarkt stärken und den grünen Wandel vorantreiben. Förderberechtigt sind Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen sowie Existenzgründer:innen mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat. Investitionen in Baumaßnahmen, Planungs- und Studienkosten sowie Ausrüstung und Installation werden mit einer Förderquote zwischen 20 % und 50 % bezuschusst, wobei Betriebskosten nach Projektende und Refinanzierung bestehender Schulden ausgeschlossen sind.
Um in den Genuss der Mittel zu kommen, müssen Projekte Teil der transeuropäischen Netze (TEN-T, TEN-E, CEF Digital) sein und den spezifischen Auflagen der jeweiligen Calls und EU-Verordnungen entsprechen. Die Bewertung erfolgt unter besonderer Berücksichtigung des Beitrags zur Netzstärkung, der Klimaschutzaspekte sowie des Finanzierungs- und Verbreitungspotenzials. Erforderliche Unterlagen umfassen das Antragsformular des Calls, eine detaillierte Projektbeschreibung, einen Finanzierungsplan sowie den Nachweis der TEN-Netz-Relevanz. Die Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA) verantwortet die Durchführung und Überwachung. Fristen und Förderrichtlinien variieren je nach Ausschreibung und werden jeweils in den offiziellen Call-Dokumenten bekanntgegeben. Interessierte Akteur:innen erhalten so umfangreiche Unterstützung bei der Umsetzung zukunftsweisender Infrastrukturprojekte in ganz Europa.
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