Developing managed aquifer recharge techniques (MAR) in a rural context
EU‐weit gefördertes Horizon Europe Forschungsprogramm zur Entwicklung und Demonstration innovativer Techniken der kontrollierten Grundwasseranreicherung (MAR) in ländlichen Agrarumfeldern im Hinblick auf Klimaanpassung und nachhaltige Wasserversorgung. Einreichung bis 17.09.2026.
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Förderkriterien
Förderziel
Entwicklung, Anpassung und Validierung von Methoden der Managed Aquifer Recharge (MAR) in landwirtschaftlichen Regionen zur Stärkung der Wasserresilienz, Verbesserung von Grundwasserqualitäten, ökosystemarer Nachhaltigkeit und Erarbeitung tragfähiger Geschäfts- sowie Governance-Modelle für Landwirte und Wasserbehörden.
Förderfähige Ausgaben
- Personalkosten
- Sachkosten
- Reisekosten
- Subunternehmerkosten
Nicht förderfähige Ausgaben
- Kauf von Immobilien
- Schuldenausgleich
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Teilnahme mehrerer Partner aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten/Assoziierten Ländern
- Anwendung des Multi-Actor-Approach
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antrag
- Projektbeschreibung
- Finanzierungsplan
- Lebensläufe
Bewertungskriterien
- Außerordentlicher Innovations- und Wissenschaftsbeitrag
- Glaubwürdigkeit von Wirkung und Impact
- Qualität und Effizienz des Umsetzungsplans
Beschreibung
Das Horizon Europe Forschungsprogramm „Developing managed aquifer recharge techniques (MAR) in a rural context“ fördert EU-weit innovative Ansätze zur kontrollierten Grundwasseranreicherung in ländlichen Agrarumfeldern. Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Bildungseinrichtungen und öffentliche Einrichtungen können als Konsortialpartner:innen bis zum 17.09.2026 ihre F&E-Projekte einreichen. Ziel ist die Entwicklung, Anpassung und Validierung praxisnaher MAR-Methoden, um die Wasserresilienz zu erhöhen, Grundwasserqualitäten zu verbessern und ökologische Nachhaltigkeit zu fördern. Durch den Multi-Actor-Approach werden Landwirt:innen, Bewirtschafter:innen, Wasserbehörden und lokale Verwaltungen in Entscheidungsprozesse eingebunden. Mit einer Fördersumme von insgesamt 6 Mio. € je Projekt und einer Förderquote von 100 % werden Personalkosten, Sachkosten, Reisekosten sowie Subunternehmerkosten abgedeckt. Nicht förderfähig sind der Immobilienkauf oder Schuldenausgleich. Die Einbindung von mindestens drei Partnerorganisationen aus unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern ist Voraussetzung.
Projekte entwickeln anhand exemplarischer Fallstudien Methoden zur Standortbewertung für MAR-Anlagen, etablieren Monitoring-, Reporting-und Verifikationssysteme (MRV) zur Überwachung von Menge und Qualität des Grundwassers und erstellen ökonomische sowie Governance-Modelle für die landwirtschaftliche Praxis und Wasserbehörden. Schwerpunkte liegen auf Kosten-Nutzen-Analysen, Geschäftsmodellen für Ausgleichszahlungen und der Demonstration von Konzepten in unterschiedlichen pedoklimatischen Zonen. Die Bewertung erfolgt nach Innovationsgehalt, Glaubwürdigkeit von Wirkung und Qualität des Umsetzungsplans. Eine starke Verknüpfung mit den EU-Strategien zur Klimaanpassung, Biodiversität und Wasserresilienz sichert die politische Relevanz. Der Aufruf richtet sich an interdisziplinäre Konsortien, die ambitionierte Lösungen zur Stärkung der nachhaltigen Wasserversorgung entwickeln möchten.
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