Zuschuss

Druckkostenzuschuss für Publikationen

Förderung wissenschaftlicher Publikationen im Bereich NS-Täter*innenforschung durch Übernahme von Druckkosten. Anträge können fortlaufend per E-Mail eingereicht werden.

Wissenschaft

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Förderquote: 100%

Förderziel

Förderung der Erstellung und Publikation wissenschaftlicher Monografien und Aufsätze im Bereich der NS-Täter*innenforschung durch Gewährung von Druckkostenzuschüssen.

Förderfähige Ausgaben

  • Druckkosten

Antragsberechtigt

  • Bildungseinrichtungen
  • Privatpersonen
  • Gemeinnützige Organisationen
  • Öffentliche Einrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Wissenschaftliches Projekt im Bereich NS-Täter*innenforschung
  • Einreichung einer Projektskizze
  • Kontaktaufnahme per E-Mail gemäß Förderrichtlinien

Beschreibung

Die Baumgart-Stiftung für Zeitgeschichte fördert fortlaufend wissenschaftliche Publikationen im Bereich der NS-Täter*innenforschung durch Übernahme der Druckkosten. Förderberechtigt sind Bildungseinrichtungen, öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen sowie Privatpersonen in ganz Deutschland. Ziel ist es, die Entstehung und Verbreitung eigenständiger Monografien und Aufsätze zu diesem Forschungsfeld zu unterstützen und damit Forschungslücken in der Täter*innenforschung zu schließen. Die Stiftung übernimmt die Druckkosten in voller Höhe (Förderquote 100 %) und ermöglicht so eine barrierefreie Veröffentlichung neuer Erkenntnisse zur Rolle der Beteiligten am System der nationalsozialistischen Konzentrationslager, der Waffen-SS und Polizei sowie deren sozialen Umfelds. Die Einreichung eines Projektskizze ist Voraussetzung für die Bewilligung, Anträge können jederzeit per E-Mail entsprechend den Förderrichtlinien eingereicht werden.

Insbesondere Wissenschaftler:innen und Institutionen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen finden hier eine attraktive Fördermöglichkeit, um ihre Arbeit sicht- und greifbar zu machen. Die Baumgart-Stiftung legt dabei besonderen Wert auf wissenschaftliche Exzellenz und einen kritischen, kulturhistorischen Ansatz, der sowohl die Vorgeschichte vor 1933 als auch die Nachgeschichte nach 1945 beleuchtet. Gefördert werden ausschließlich Druckkosten, wodurch sich die Antragstellenden voll auf die inhaltliche Qualität ihrer Manuskripte konzentrieren können. Diese Förderung eröffnet neue Perspektiven auf NS-Täter*innenbiografien, untersucht Desinformations- und Diskriminierungsmechanismen und trägt dazu bei, das kollektive und familiäre Gedächtnis angesichts des Generationswechsels zu bewahren.

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