Einstein-Zentrum
Förderung institutionsübergreifender interdisziplinärer Kooperationen in Berlin: Aufbau und Betrieb von Einstein-Zentren mit bis zu sechsjähriger Laufzeit und einer Fördersumme von bis zu 1 Mio. € pro Jahr.
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Förderkriterien
Förderziel
Das Programm ermöglicht Berliner Forschungsverbünden aus mindestens zwei Universitäten und weiteren außeruniversitären Einrichtungen, interdisziplinäre Schwerpunkte zu bündeln, innovative Fragestellungen an den Disziplingrenzen zu bearbeiten, Nachwuchsförderung zu stärken und Plattformen für Wissenschaftskommunikation, Industriekooperation und Public-Private-Partnerships zu etablieren.
Förderfähige Ausgaben
- Personalmittel für wissenschaftliches und nichtwissenschaftliches Personal
- Sachmittel (Reisekosten, Kosten für Gäste, Open-Access-Publikationen)
- Apparative Investitionen (keine baulichen Maßnahmen)
Nicht förderfähige Ausgaben
- Bauliche Maßnahmen
- Grundausstattung
- Overhead/Kosten der Verwaltung
- Umzugskosten
- Kinderbetreuungspauschalen
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Mindestens zwei Berliner Universitäten und Charité müssen beteiligt sein
- Einbindung weiterer außeruniversitärer Berliner Forschungseinrichtungen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Darstellung des geplanten Zentrums und dessen Innovationskraft
- Liste der Initiatoren mit Kurzvita und Funktion
- Erläuterung inter-/transdisziplinärer Kooperationen
- Verortung in der Berliner Wissenschaftslandschaft
- Beschreibung der Schwerpunktbildung und Methoden
- Detaillierter Arbeitsplan mit Zwischenzielen
- Beschreibung der Governance-Strukturen
- Detaillierter Kostenplan mit Ko-Finanzierung
- Initiativen zu Gleichstellung und Diversität
- ggf. internationale Kooperationen und PPP-Konzepte
- Benennung eines Ansprechpartners
Bewertungskriterien
- Innovationskraft des Zentrums
- Interdisziplinarität der Verbünde
- Relevanz für den Wissenschaftsstandort Berlin
- Konzept zur Nachwuchsförderung
Beschreibung
In Berlin eröffnen sich mit dem Einstein-Zentrum herausragende Chancen für Verbünde aus mindestens zwei der vier Berliner Universitäten, der Charité und weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen, interdisziplinäre Leuchtturmprojekte zu etablieren. Über einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren stehen finanzielle Mittel von bis zu 1 Mio. € pro Jahr zur Verfügung, die in Personalmittel, Sachmittel (Reisekosten, Open-Access-Publikationen, Gästekosten) und apparative Investitionen fließen dürfen – bauliche Maßnahmen bleiben ausgeschlossen. Das Programm zielt darauf ab, zukunftsweisende Fragestellungen an den Disziplingrenzen zu bearbeiten, Nachwuchswissenschaftler:innen zu fördern und neue Formen der Kooperation mit Industrie, Gesellschaft sowie internationalen Partner:innen auszuprobieren. Durch Public-Private-Partnership-Modelle kann die Fördersumme weiter gesteigert werden, wobei eine frühzeitige Abstimmung mit der Geschäftsstelle empfohlen wird.
Die Antragstellung erfolgt in englischer Sprache und wird nach internationaler Begutachtung innerhalb von etwa acht Monaten entschieden. Gefördert werden innovative Konzepte, die eine klare Governance-Struktur, einen detaillierten Arbeitsplan mit Zwischenzielen und ein verbindliches Konzept zur Gleichstellung sowie Diversität enthalten. Bewertungskriterien umfassen Innovationskraft, Interdisziplinarität, Relevanz für den Wissenschaftsstandort Berlin und Qualität der Nachwuchsförderung. Die bewilligten Mittel werden über die antragsberechtigten Einrichtungen im Drittmittelverfahren ausgezahlt. Neben strategischer Netzwerkbildung und Visiting-Fellowships eröffnet diese Förderung die Möglichkeit, Themenschwerpunkte nachhaltig in die Berliner Forschungslandschaft zu integrieren und als Inkubator für weiterführende Verbundanträge zu dienen.
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