Factory processes and automation for de- and re-manufacturing (RIA) (Made in Europe partnership)
EU-weite Forschungs- und Entwicklungsförderung zur Entwicklung und Demonstration neuer Technologien und Automatisierungslösungen für die De- und Re-Manufacturing-Prozesse in Fabrikumgebungen. Antragsfrist 02.02.2027.
Entdecke dein Potenzial mit KI-Unterstützung
- Finde heraus, ob diese Förderung zu deinem Vorhaben passt
- Entwickle deinen Antrag gemeinsam mit KI
- Lass dich mit vielen weiteren passenden Förderungen matchen
Förderkriterien
Förderziel
Ziel ist die Erforschung und Validierung von Verfahren und Technologien auf Fabrikebene, die eine effiziente Analyse, Demontage, Aufbereitung und Wiederherstellung oder Aufrüstung von Bauteilen und Produkten ermöglichen. Insbesondere sollen multimodale Sensorik, KI-gestützte Systeme, Robotik, digitale Zwillinge und modulare In-situ-Prozesse entwickelt werden, um eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft in der europäischen Industrie zu etablieren.
Förderfähige Ausgaben
- Kosten für Forschungs‐ und Entwicklungsleistungen
- Personal- und Sachkosten im Rahmen der R&D-Phasen
- Subunternehmerleistungen für Prototypen und Tests
Nicht förderfähige Ausgaben
- Produktionskosten für große Serien
- Rückwirkende Kosten
- Unterstützung von Routineanpassungen bestehender Produkte
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- EU‐weite Marktkonsultation vorlegen
- Mindestens drei R&D‐Anbieter im Wettbewerb
- Vorbereitungstätigkeiten gemäß PCP-Modellverträgen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Standard application form (HE RIA, IA)
- Standard evaluation form (HE RIA, IA)
- HE Programme Guide
- Lump Sum MGA
- Online Manual
Bewertungskriterien
- Innovationsgehalt des Projekts
- Relevanz für die Zielgruppe
- Qualität des Konsortiums
Beschreibung
Die Fördermaßnahme „Factory processes and automation for de- and re-manufacturing (RIA)“ im Rahmen der Partnerschaft „Made in Europe“ richtet sich an Konsortien aus Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen, öffentlichen Stellen und gemeinnützigen Einrichtungen in der EU. Ziel ist die Erprobung und Validierung neuartiger Technologien für die ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft in Fabrikzentren. Gefördert werden multimodale Sensorik und KI-gestützte Analysesysteme, robotische Automatisierungslösungen, digitale Zwillinge sowie modulare In-situ-Prozesse für Demontage, Aufbereitung und Wiederverwendung von Bauteilen und Produkten. Dazu bietet das RIA-Programm eine Anschubfinanzierung von 5 bis 6,5 Mio. € pro Projekt (100 % Förderquote) zur Deckung von Forschungs-, Entwicklungs-, Personal- und Sachkosten im Labor- und Pilotmaßstab. Die einheitliche Antragseinreichung erfolgt elektronisch bis zum 2. Februar 2027, die geplante Projektlaufzeit beginnt ab September 2026.
Interessierte KMU, große Produzenten, Hochschulen und öffentliche Labore können eine EU-weite Marktkonsultation vorlegen und mindestens drei R&D-Anbieter in Wettbewerb setzen. Die wissenschaftlich-technische Exzellenz, der Innovationsgrad und die Konsortialstruktur werden von unabhängigen Expert:innen anhand klarer Bewertungskriterien beurteilt. Geförderte Projekte tragen zur Entwicklung einer de- und re-manufacturing-Industrie bei, in der Produktfunktionen erhalten, wiederaufbereitet oder aufgerüstet werden. Verbreitung und Nutzung der Ergebnisse werden in einem Business-Case- und Exploitation-Plan beschrieben. Durch die Integration von Safe and Sustainable by Design und die Kooperation mit dem Joint Research Centre soll die Industrietransformation in Europa vorangetrieben und die Erreichung von Klimaschutzzielen sowie Ressourceneffizienz unterstützt werden.
Bereit, deine Förderung zu sichern?
Registriere dich jetzt und lass dich von unserer KI durch den Antragsprozess begleiten – von der Eignungsprüfung bis zum fertigen Antrag.