Garantie

Finanzierungen von Auslandsinvestitionen

Österreichische Unternehmen können mit Wechselbürgschaften und G4-Beteiligungsgarantien der OeKB ihre Auslandsbeteiligungen und -darlehen zu günstigen Konditionen finanzieren. Anträge sind bis 31.12.2040 möglich.

Unternehmensfinanzierung Außenwirtschaft

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist:
01.03. - 31.12.2040
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Österreich (bundesweit)

Förderziel

Auf Basis einer Wechselbürgschaft und optionaler Beteiligungsgarantie (G4) unterstützt die Oesterreichische Kontrollbank österreichische Exportunternehmen bei der Finanzierung von Kapitalbeteiligungen, Sacheinlagen, Darlehen an ausländische Tochtergesellschaften, Gründungskosten und Erstlagern im Ausland.

Förderfähige Ausgaben

  • Erwerb von Kapitalanteilen
  • Finanzierung von Sacheinlagen
  • Darlehen an ausländische Tochtergesellschaften
  • Gründungskosten
  • Erstlager

Antragsberechtigt

  • Unternehmen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Sitz eines österreichischen Unternehmens
  • Zusammenarbeit mit einer der OeKB angeschlossenen Hausbanken
  • Vorlage aller erforderlichen Antragsformulare und Erklärungen

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Antragsformular Beteiligung/Beteiligung Green
  2. Antragsformular Direktkredit
  3. Antragsformular WB G4
  4. Erklärung Kreditnehmer Investitionsfinanzierung
  5. Erklärung Exporteur Direktkredit/Aval
  6. Kenntnisnahme der AGB Garantie G4
  7. Wechsel
  8. Sepa-Lastschrift-Mandat
  9. Sola-Wechsel

Bewertungskriterien

  • Günstigkeit der Konditionen
  • Nachhaltigkeitsfokus bei Green Investments
  • Risikoübernahme und Refinanzierungsmöglichkeiten

Beschreibung

Auf Bundesebene eröffnet die Oesterreichische Kontrollbank Aktiengesellschaft (OeKB) Unternehmen aller Branchen die Möglichkeit, ihre Auslandsbeteiligungen sowie Darlehen an Tochtergesellschaften im Ausland zu günstigen Konditionen zu finanzieren. Basis bildet eine Wechselbürgschaft, die in Kombination mit der optionalen Beteiligungsgarantie G4 das Kreditrisiko für Hausbanken reduziert und eine verbesserte Refinanzierung über das Exportfinanzierungsverfahren (EFV) gewährleistet. Gefördert werden unter anderem der Erwerb von Kapitalanteilen, Sacheinlagen, Gründungskosten und Erstlager im Ausland. Anträge können österreichische Exportunternehmen bis zum 31. Dezember 2040 in Zusammenarbeit mit ihrer Hausbank stellen; zwingend erforderlich sind der Sitz in Österreich sowie die vollständige Vorlage aller Antragsformulare und Erklärungen.

Im Bewertungsverfahren spielen die Günstigkeit der Konditionen, ein klarer Nachhaltigkeitsfokus bei Green Investments und die Übernahme von Risikopositionen eine entscheidende Rolle. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen profitieren von niedrigem Wechselbürgschaftsentgelt (0,2 %–0,5 % p.a.) und einer einmaligen Bearbeitungsgebühr (0,1 % der Zusagehöhe, mind. 10 EUR, max. 720 EUR). Ergänzend stellt die OeKB Hausbanken attraktive Zinssätze über hauseigene Refinanzierungsangebote oder das OeKB Loan Pricer-Tool zur Verfügung. Durch diese Kombination aus Risikoteilung und staatlich gestützter Refinanzierung unterstützt die OeKB die internationale Expansion heimischer Betriebe und fördert so deren nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.

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