Darlehen

Förderkredit Geothermie

Kredit bis zu 25 Mio. € pro Bohrprojekt zur Finanzierung von Geothermiebohrungen und -maßnahmen mit bis zu 100 % Förderung; Rückzahlung nur bei erfolgreicher Bohrung; Anträge laufend möglich.

Energieeffizienz & Erneuerbare Energien Klimaschutz

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Deutschland (bundesweit)
Unternehmensgröße: Alle Unternehmensgrößen
Fördersumme: bis zu 25 000 000 € pro Bohrprojekt
Förderquote: 100%
Projektdauer: 60 Monate

Förderziel

Finanzierung von Tiefbohrungen ab 400 Metern, großen Erdwärmesonden und Maßnahmen zur Sicherung des Bohrerfolgs zur Erschließung von geothermischer Wärme.

Förderfähige Ausgaben

  • Bohrkosten ab 400 m
  • Installation großer Erdwärmesonden
  • Verfahren zur Sicherung des Bohrerfolgs

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Grundstückskauf
  • Vorlaufmaßnahmen
  • Rückbaukosten
  • Reine Eigenkapitalaufwendungen

Antragsberechtigt

  • Unternehmen
  • Öffentliche Einrichtungen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Projekt mit Bohrungen ab 400 Metern
  • Absicherung durch Versicherung oder Teil­schuldnerlass
  • Mindestens 50 % der Anteile kommunaler Unternehmen in öffentlicher Hand

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Projektübersicht
  2. Angaben zum geologischen Umfeld
  3. Wärmenutzungskonzept
  4. Kosten- und Finanzierungsplan
  5. Nachweis der Absicherung (Versicherung oder Teil­schuldnerlass)

Bewertungskriterien

  • Bohrtiefe und Anzahl der Bohrungen
  • Erwarteter Wärmeertrag
  • Absicherungsmaßnahmen
  • Wirtschaftliche Tragfähigkeit

Beschreibung

Förderkredit Geothermie eröffnet bundesweit die Möglichkeit, Tiefe und mitteltiefe Geothermie nachhaltig zu erschließen. Unternehmen jeder Größe sowie kommunale Einrichtungen und Zweckverbände können Bohrprojekte ab 400 m Tiefe mit einem Darlehen von bis zu 25 Mio. € zu 100 % der förderfähigen Kosten finanzieren. Die Mittel fließen in Tiefbohrungen, große Erdwärmesonden und Verfahren zur Absicherung des Bohrerfolgs. Eine Rückzahlung ist nur bei erfolgreicher Bohrung fällig, wodurch Risiken für die Antragsteller:innen minimiert werden. Die Antragstellung erfolgt fortlaufend, die maximale Projektdauer beträgt 60 Monate. Bewertungskriterien wie Bohrtiefe, erwarteter Wärmeertrag und wirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleisten eine gezielte Auswahl zukunftsweisender Vorhaben.

Gefördert werden insbesondere Ausgaben für Bohrkosten ab 400 m, den Einbau großer Erdwärmesonden und Maßnahmen zur Steigerung des Wärmeertrags oder zur Rettung bei unzureichender Förderrate. Kosten für Grundstückserwerb, Vorlaufmaßnahmen, Rückbau und reine Eigenkapitalaufwendungen bleiben unberücksichtigt. Für den Förderantrag sind eine Projektübersicht, Angaben zum geologischen Umfeld, ein Wärmenutzungskonzept, ein Kosten- und Finanzierungsplan sowie der Nachweis der Absicherung (Versicherung oder Teilschulderlass) einzureichen. Dieses Instrument eignet sich besonders für Kommunen, kommunale Unternehmen und Zweckverbände mit mindestens 50 % öffentlicher Beteiligung, die in eine klimafreundliche Wärmeversorgung investieren möchten. Die Kombination mit weiteren Fördermitteln ist möglich, sodass Geothermieprojekte von der Bohrung bis zum Netzanschluss ganzheitlich unterstützt werden.

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