Förderprogramm 2026–2027 „Citizen Science…und dann?“
Förderung der Transfer- und Verstetigungsphase von Citizen-Science-Projekten in Deutschland. Bis zu fünf Vorhaben mit jeweils maximal 20.000 €; Antragsfrist 02.02.2026–27.09.2026.
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Förderkriterien
Förderziel
Die Hans Sauer Stiftung fördert Projekte, die die Verstetigung und gesellschaftliche Verankerung der Erkenntnisse und Ergebnisse aus Citizen-Science-Projekten fokussieren und so deren transformatives Potenzial über die Projektgrenzen hinaus wirksam werden lassen.
Förderfähige Ausgaben
- Sachkosten
- Personalkosten
- Externe wissenschaftliche Begleitung
- Projektbezogene Aus- und Fortbildungen
- Verwaltungskosten bis maximal 10 %
Nicht förderfähige Ausgaben
- Flugkosten (Inlandsflüge)
- Nicht-projektbezogene Ausgaben
- Catering
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Sitz in Deutschland
- Als gemeinnützig anerkannte Organisation
- Bezug zu Wissenschaft und Forschung
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektplan
- Antragsformular
- Feststellungs- oder Freistellungsbescheid
- Satzung
- Sonstige Anlagen (optional)
Bewertungskriterien
- Verstetigungsstrategie
- Gesellschaftliche Wirkung
- Wissenschaftliche Qualität
Beschreibung
Die Förderinitiative 2026–2027 „Citizen Science…und dann?“ der Hans-Sauer-Stiftung unterstützt bundesweit zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Institutionen bei der Verstetigung von Citizen-Science-Projekten. Im Fokus steht die nachhaltige Verankerung von Forschungsergebnissen in Politik, Verwaltung und Gesellschaft, um das transformatives Potenzial gemeinschaftlich gewonnener Daten über die Projektlaufzeit hinaus wirksam werden zu lassen. Bis zu fünf Vorhaben werden jeweils mit bis zu 20.000 € ausgestattet; die Beantragung ist von 02.02.2026 bis 27.09.2026 möglich. Gefördert werden Strategien zur Organisierung neuer Strukturen (Vereinsgründung, digitale Plattformen), Übersetzungsprozesse in Handlungsempfehlungen sowie Skalierungskonzepte zur Ausweitung auf weitere Regionen oder Zielgruppen. Förderfähige Ausgaben umfassen Sach- und Personalkosten, externe wissenschaftliche Begleitung, projektbezogene Aus- und Fortbildungen sowie Verwaltungskosten bis zu 10 % der Fördersumme.
Antragsberechtigt sind als gemeinnützig anerkannte Vereine, zivilgesellschaftliche Initiativen oder wissenschaftliche Einrichtungen mit Sitz in Deutschland, die als Initiator:innen oder Hauptorganisator:innen eines Citizen-Science-Vorhabens agieren und über einen deutlichen Bezug zu Wissenschaft und Forschung verfügen. Ein telefonisches Beratungsgespräch ist vor Antragseinreichung verpflichtend. Die Evaluation erfolgt anhand der Kriterien Verstetigungsstrategie, gesellschaftliche Wirkung und wissenschaftliche Qualität. Eine Entscheidung über Anträge bis zum 10. Mai 2026 erfolgt ab dem 13. Juli, für Anträge bis 27. September 2026 ab dem 15. Dezember 2026. Die maximale Projektdauer beträgt 12 Monate. Förderpartner:innen können an Vernetzungs- und Qualifizierungsangeboten der Stiftung teilnehmen und tragen durch Berichte und Verwendungsnachweise zur Transparenz der Mittelverwendung bei.
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