Förderung der Biodiversität durch Blühflächen und Biodiversitätspfade
Förderung von Blühflächen und Biodiversitätspfaden auf kommunalen Flächen in Baden-Württemberg zur Stärkung der biologischen Vielfalt und Umweltbildung. Bewerbungsfrist im November 2021 ausgelaufen.
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Förderkriterien
Förderziel
Stärkung der biologischen Vielfalt durch Anlage von Blühflächen und Blühstreifen sowie Planung und Herstellung von Biodiversitätspfaden auf kommunalen Flächen inklusive Informationstafeln und interaktiven Elementen zur Umweltbildung, Biotopvernetzung und Kulturlandschaftserhaltung.
Förderfähige Ausgaben
- Anlage von Blühflächen und Blühstreifen
- Planung und Herstellung von Biodiversitätspfaden
- Aufstellung von Informationstafeln und interaktiven Elementen
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Gemeinden oder Gemeindeverbände als Antragsteller
- Flächen im Siedlungs- und Außenbereich, die nicht verpachtet sind
- Verpflichtung zur Pflege über mindestens fünf Jahre (Blühflächen) bzw. zehn Jahre (Biodiversitätspfade)
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antragsformular
- Übersichtskarte der Maßnahmen
- Kosten- und Finanzierungsplan
- Fachliches Gesamtkonzept (bei Biodiversitätspfaden)
Bewertungskriterien
- Qualität der fachlichen Planung und Umsetzung
- Nutzen für Biodiversität und Biotopverbund
- Wissens- und Bildungsanreize
- Öffentlichkeitswirkung
Beschreibung
Das Förderprogramm „Förderung der Biodiversität durch Blühflächen und Biodiversitätspfade“ richtet sich an kommunale Gebietskörperschaften in Baden-Württemberg, die sich freiwillig verpflichten, auf eigenen, nicht verpachteten Flächen Maßnahmen zur Stärkung der biologischen Vielfalt umzusetzen. Mit Zuschüssen zwischen 345 € und 1 025 € je 0,5 ha unterstützt das Land die Anlage von mehrjährigen Blühflächen, -streifen und artenreichem Grünland sowie die Planung und Herstellung von Biodiversitätspfaden. Letztere erstrecken sich über zwei bis acht Kilometer und weisen mindestens vier Stationen mit Informationstafeln oder interaktiven Elementen auf. Die Maßnahmen müssen fachlich qualifiziert geplant, pädagogisch aufbereitet und zehn Jahre gepflegt werden, um Biotopvernetzung, Kulturlandschaftserhalt und Umweltbildung nachhaltig zu fördern. Zuwendungsvoraussetzung ist unter anderem die Nutzung gebietsheimischen und zertifizierten Saatguts sowie eine extensive Bewirtschaftung ohne Pestizideinsatz.
Der Zuwendungsantrag erfordert ein ausgearbeitetes Konzept, eine Übersichtskarte, Finanzierungsplan sowie bei Pfaden ein fachliches Gesamtkonzept mit Zeitplan. Die Ergebnisse werden nach einer Abschlusskontrolle stichprobenartig vor Ort bewertet. Wesentliche Bewertungskriterien sind die fachliche Umsetzung, der Nutzen für Biodiversität und Biotopverbund, Wissensvermittlung und Öffentlichkeitswirkung. Obwohl die Bewerbungsfrist im November 2021 ausgelaufen ist, bieten die bereits realisierten Projekte an 28 verschiedenen Standorten inspirierende Praxisbeispiele. Informationstafeln, interaktive Elemente und begleitende Biotopmaßnahmen laden Einheimische und Besucher:innen ein, heimische Tier- und Pflanzenarten zu entdecken und das Umweltbewusstsein langfristig zu stärken.
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