Zuschuss

Förderung einer nachhaltigen, multimodalen Mobilität in den Städten und ihrem Pendlerraum im Rahmen des EFRE/JTF-Programms 2021–2027 (EFRE-RL Mobilität)

Das Programm unterstützt investive Maßnahmen zur Verbesserung der urbanen Mobilität und zur Förderung einer grünen, nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur im Pendlerraum.

Klimaschutz Infrastruktur

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Förderkriterien

Bewerbungslevel: Komplex
Region: Sachsen-Anhalt
Förderquote: 60% - 90%

Förderziel

Ziel ist die Unterstützung der Erarbeitung, Fortschreibung und Umsetzung von Konzepten und Maßnahmen für eine nachhaltige, multimodale Mobilität in Städten und deren Pendlerbereichen, um den Übergang zu einer CO2-neutralen Wirtschaft zu fördern.

Förderfähige Ausgaben

  • Investitionskosten für Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur
  • Planungsleistungen
  • Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufwendungen

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Kosten für den Grunderwerb bei geringeren Vorhabenshöhen
  • Indirekte Kosten, die nicht im Rahmen des Vorhabens anfallen

Antragsberechtigt

  • Öffentliche Einrichtungen
  • Unternehmen
  • Interessenverbände und sonstige Vereine

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Vorliegen eines nachhaltigen urbanen Mobilitätsplans oder gleichwertigen Planungskonzepts
  • Gesicherte Gesamtfinanzierung des Vorhabens
  • Erteilung aller notwendigen behördlichen Genehmigungen
  • Einhaltung der vorgegebenen Antragstermine

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Antragformular
  2. Projektbeschreibung
  3. Finanzierungsplan
  4. Nachweis behördlicher Genehmigungen
  5. Stellungnahme der zuständigen Kommunalaufsichtsbehörde

Bewertungskriterien

  • Bewertung der Infrastrukturmaßnahmen
  • Innovationsgehalt
  • Nachhaltigkeitsaspekte
  • Beitrag zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs

Beschreibung

Das Förderprogramm „Förderung einer nachhaltigen, multimodalen Mobilität in den Städten und ihrem Pendlerraum“ unterstützt die Entwicklung moderner Verkehrskonzepte in Sachsen-Anhalt. Mittels eines Zuschusses werden investive Maßnahmen finanziert, die dazu beitragen, die urbane Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr nachhaltig zu verbessern und Barrieren abzubauen. Dabei fließen Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ein, um den Übergang zu einer CO₂-neutralen Wirtschaft zu fördern. Die Richtlinie richtet sich an öffentliche Einrichtungen, Kommunen, Unternehmen sowie Verbände und Vereine, die innovative und praxisnahe Lösungen im Bereich des öffentlichen Verkehrs, der emissionsfreien Stadtlogistik und der multimodalen Verkehrsknotenpunkte umsetzen möchten.

Im Rahmen des Programms werden verschiedene Förderschwerpunkte gesetzt. Zu den investiven Maßnahmen gehört beispielsweise der Neu- und Ausbau von Radverkehrsanlagen und kombinierten Rad- und Fußwegen, inklusive sicherheitserhöhender baulicher Maßnahmen wie Schutzinseln, Querungshilfen sowie verbesserte Beschilderung und Beleuchtung. Darüber hinaus werden Projekte gefördert, die den Anschluss von aktiven Verkehrsträgern an den öffentlichen Nahverkehr erleichtern, indem sie multimodale Knotenpunkte mit digitalen Lösungen konzipieren und realisieren. Die Förderung umfasst auch Maßnahmen zur Entwicklung einer emissionsfreien Stadtlogistik und den gezielten Einsatz umweltfreundlicher Kleinstfahrzeuge auf der letzten Meile. Zudem unterstützt das Programm die Erarbeitung und Fortschreibung von Mobilitätsplänen und Fachkonzepten, die als strategische Leitfäden für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung dienen.

Die Zuwendung erfolgt als Zuschuss, wobei Kommunen und Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften einen Förderanteil bis zu 90 Prozent erhalten können, während andere Antragsteller bis zu 60 Prozent der förderfähigen Ausgaben bezuschusst bekommen. Voraussetzung ist hierbei das Vorliegen eines nachhaltigen urbanen Mobilitätsplans oder eines gleichwertigen Planungskonzepts, die Sicherstellung der Gesamtfinanzierung des Vorhabens sowie das Einholen aller notwendigen behördlichen Genehmigungen. Die Förderung legt besonderen Wert auf die Anwendung anerkannter technischer Standards und die Berücksichtigung der Barrierefreiheit – Aspekte, die zur umfassenden Gestaltung einer zukunftsweisenden, multimodalen Verkehrsinfrastruktur beitragen. Mit regelmäßigen Antragsterminen bietet das Programm eine fortlaufende Chance für die Umsetzung innovativer Mobilitätslösungen und unterstützt damit aktiv den Wandel hin zu einer umweltgerechten, vernetzten urbanen Mobilität in Sachsen-Anhalt.

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