Förderung Synergien für den Landtourismus schaffen
Förderung der Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion und Landtourismus in Brandenburg zur Vernetzung und Vermarktung landtouristischer Angebote. Kontinuierliche Antragsstellung über IAP möglich. Nächster Auswahlstichtag 30.06.2026.
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Förderkriterien
Förderziel
Mit dieser Förderung soll durch die Zusammenarbeit der Akteure unterschiedlicher Wirtschaftsstufen aus Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion und Landtourismus eine ausgewogene räumliche Entwicklung der ländlichen Gebiete erreicht werden. Ziel ist die Inwertsetzung regionaler Produkte und touristischer Angebote über Direktvermarktung, landwirtschaftlich/kulinarisch orientierte Veranstaltungen sowie die kulinarische Profilierung des Landes Brandenburg und seiner Regionen.
Förderfähige Ausgaben
- Personalkosten
- Sachkosten für Vernetzung
- Sachkosten für Vermarktung
- Gemeinkosten (15% Pauschale)
Nicht förderfähige Ausgaben
- Umsatzsteuer bei Vorsteuerabzugsberechtigung
- Ausgaben der beteiligten Unternehmen
- Ausgaben, welche beteiligte Unternehmen direkt begünstigen
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Interessenverbände und sonstige Vereine
Zuwendungsvoraussetzungen
- Konzept der Zusammenarbeit zwischen Akteuren der Land-, Ernährungswirtschaft und des ländlichen Tourismus
- Unternehmen müssen Kleinst-, kleine oder mittlere Unternehmen gemäß Agrarfreistellungsverordnung sein
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Konzept der Zusammenarbeit
- Kalkulation der Personalausgaben (Merkblatt Personalkosten)
- Kalkulation der Sachkosten (Angebotsvergleiche)
- Nachweis Nicht-Vorsteuerabzugsberechtigung
- Nachweis zu anderen öffentlichen Zuschüssen
- Nachweis der Gesamtfinanzierung
- aktueller Vereinsregisterauszug
- Erklärung Unternehmensklassen (KMU-Definition)
- Erklärung Unternehmen in Schwierigkeiten
Bewertungskriterien
- Kulinarische Profilierung des Landes Brandenburg durch regionale Produkte
- Vorhaben zur Verbesserung der Digitalisierung im ländlichen Tourismus
- Vorhaben zur Unterstützung des ökologischen Wandels im ländlichen Tourismus
- Vorhaben zur Zusammenarbeit von Akteuren der Nahrungsmittelkette und des ländlichen Tourismus
- Vorhaben zur Zusammenarbeit von Primärerzeugern und Akteuren des ländlichen Tourismus
- Erreichung neuer Verbrauchergruppen (Kinder, junge Erwachsene)
- Erreichung von Quellmärkten außerhalb Berlin/BB
- Anzahl erreichte Verbraucher bei Veröffentlichungen
- Anzahl erreichte Besucher bei Veranstaltungen
Beschreibung
Die Richtlinie „Förderung Synergien für den Landtourismus schaffen“ des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg richtet sich an KMU, Interessenverbände und Vereine, die in Brandenburg die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion und Landtourismus vertiefen möchten. Gefördert werden Konzepte zur Vernetzung und gemeinsamen Vermarktung landtouristischer Angebote – von regionalen Direktvermarktungsinitiativen über kulinarisch ausgerichtete Veranstaltungen bis hin zu digitalen Service- und Marketingmaßnahmen. Dabei stehen insbesondere Projekte im Fokus, die durch die Einbindung neuer Verbrauchergruppen (z.B. Kinder, junge Erwachsene) und die Erschließung von Quellmärkten außerhalb Berlin/BB zur ausgewogenen räumlichen Entwicklung der ländlichen Gebiete beitragen. Mit Förderquoten von bis zu 90 % für Vernetzungsmaßnahmen und 70 % für Marketingausgaben können Personalkosten, Sachkosten und pauschal 15 % Gemeinkosten über einen Projektzeitraum von bis zu 36 Monaten unterstützt werden. Anträge können bis zum Auswahlstichtag 30.06.2026 kontinuierlich über das Internetantragssystem IAP des LELF eingereicht werden.
Die Projektauswahl erfolgt auf Basis festgelegter Kriterien wie kulinarische Profilierung des Landes Brandenburg, Digitalisierung und ökologischer Wandel im Landtourismus, Zusammenarbeit zwischen Primärerzeuger:innen und touristischen Akteur:innen sowie Reichweite von Publikationen und Veranstaltungen. Einreichungsunterlagen umfassen u. a. ein ausführliches Konzept der Zusammenarbeit, Kalkulationen für Personal- und Sachkosten, Nachweise zur KMU-Definition und Nicht-Vorsteuerabzugsberechtigung sowie Erklärungen zu weiteren öffentlichen Zuschüssen. Bewerber:innen sollten darlegen, wie ihre Vorhaben landesweite Bedeutung entfalten und zur Umsetzung der Tourismusstrategie Brandenburgs beitragen. Die Mittel sind begrenzt – daher empfiehlt sich eine sorgfältige Vorbereitung der Projektunterlagen, um maximale Punkte im Auswahlverfahren zu erzielen und die Innovationspotenziale des ländlichen Tourismus optimal zu nutzen.
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