Förderung von Netzwerken, Kooperationen und regionaler Wertschöpfungsketten
Brandenburg fördert praxisorientierte Netzwerke und Kooperationen für ressourcen-, umwelt- und klimaschonende Landnutzung sowie den Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten. Kontinuierliche Antragstellung, Auswahl erstmals 26.01.2026.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel der Förderung ist die Initiierung und Stärkung von praxisorientierten Netzwerken und kooperativen Strukturen, die zu einer ressourcen-, umwelt- und klimaschonenden bzw. klimaangepassten Landnutzung beitragen, sowie die Erarbeitung und Umsetzung gemeinsamer Konzepte, Strategien und Projekte inklusive deren Verbreitung.
Förderfähige Ausgaben
- Personalkosten (Einheitskosten)
- Restkostenpauschale
- Sachkosten
- Reisekosten
Nicht förderfähige Ausgaben
- Investitionen gemäß Artikel 73 und 74 VO (EU) 2021/2115
- Schutzrechtsanmeldungen und Patentanwaltsgebühren
- Anschaffung gebrauchter technischer Anlagen
- Leistungen der öffentlichen Verwaltung
- Beratungsdienstleistungen aus eigener Richtlinie
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
- Unternehmen
- Öffentliche Einrichtungen
- Existenzgründer/innen
- Bildungseinrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Vorlage einer projektbezogenen Kooperationsvereinbarung zwischen mindestens zwei Partnern
- Nachweis einer Tätigkeit im Landnutzungsbereich
- Projektflächen im ländlichen Raum Brandenburgs
- Keine Unternehmen in Schwierigkeiten gemäß europäischem Agrarrahmen
- Keine rückwirkende Rückforderungsanordnung der Europäischen Kommission
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Konzept-/Projektbeschreibung
- Kooperationsvereinbarung
- Positive fachliche Stellungnahme des MLEUV
- Projekt-Auswahlkriterien (PAKs)
- Merkblatt zur Ermittlung der Personalkosten
Bewertungskriterien
- Konzeptqualität und Umsetzungsplanung
- Zielqualität in Bezug auf GAP-VO Art. 5 und 6
- Zusammensetzung und Eignung der Kooperation
- Räumlicher Wirkungskreis
- Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit
Beschreibung
Die Förderrichtlinie des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MLEUV) unterstützt praxisorientierte Netzwerke, Kooperationen und regionale Wertschöpfungsketten in Brandenburg. Sie richtet sich an gemeinnützige Organisationen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, öffentliche Stellen und Existenzgründer:innen sowie Zusammenschlüsse natürlicher und juristischer Personen aus Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz, Forschung und Verbraucherschutz. Gefördert werden vier Förderschwerpunkte: die Einrichtung und Weiterentwicklung von Netzwerken für ressourcen-, umwelt- und klimaschonende Landnutzung (Teil A), konzeptionelle Zusammenarbeit zur markt-, standort- und umweltgerechten Landbewirtschaftung (MSUL, Teil B), Gründung von Ökomodellregionen zur Stärkung regionaler Bio-Wertschöpfungsketten (Teil C) sowie die Entwicklung oder den Ausbau regionaler, klima- und umweltschonender Wertschöpfungsketten bis hin zur Handelsware (Teil D). Die Zuwendung erfolgt in Form eines Zuschusses von bis zu 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. bei Teil B als Anteilfinanzierung, für die konzepte bis zu 80 %, mit besonderem Klima- und Umweltbezug bis zu 100 %. Die Projektlaufzeit kann bis zu 60 Monate betragen, Personalkosten werden über Einheits- und Pauschalsätze abgebildet, weitere Sach- und Reisekosten ebenfalls gefördert. Eine projektbezogene Kooperationsvereinbarung, Nachweis der Tätigkeit im Landnutzungsbereich und fachliche Stellungnahme des MLEUV sind Antragsvoraussetzungen.
Die Antragstellung erfolgt kontinuierlich über die Internetantragstellung Projektförderung (IAP) bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und ist bis zum 31. Dezember 2027 möglich. Konzepte und Projektbeschreibungen werden laufend eingereicht, die erste Auswahlrunde findet am 26. Januar 2026 (Budget 2 Mio. €) statt. Bewertet werden die Konzeptqualität, Zielrelevanz in Bezug auf die GAP-VO, Zusammensetzung der Kooperation, räumliche Wirkung sowie Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, Brandenburgs ländliche Räume nachhaltig zu stärken, Innovationen zu verbreiten und umweltschonende Landwirtschafts- und Wertschöpfungsprozesse zu etablieren.
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