Forschungsförderung 2025 – Stiftung zur Förderung von Forschung und Lehre am Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg (Medizinstiftung)
Die Medizinstiftung der Philipps-Universität Marburg fördert Nachwuchswissenschaftler:innen und infrastrukturelle Maßnahmen im Fachbereich Humanmedizin. Details und Vorgaben sind in den Förderrichtlinien 2025 beschrieben.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel der Förderung ist, Nachwuchswissenschaftler*innen zur eigenständigen Einwerbung von Sachbeihilfen bei der DFG zu befähigen und infrastrukturelle Maßnahmen am Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg zu unterstützen.
Förderfähige Ausgaben
- Personalstellen (bis zu 51 % für Medical Scientists)
- Infrastrukturelle Maßnahmen
- Aufbau oder Ausbau von Core Facilities
Antragsberechtigt
- Öffentliche Einrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Antragstellung durch Professorin/Professor des FB Medizin mit Unterstützungsschreiben der Instituts-/Klinikleitung
- Anstellungsquote von mindestens 49 % über die gesamte Laufzeit (Landes- oder Drittmittel)
- Nachwuchswissenschaftler*innen maximal 4 Jahre nach Promotion (DFG-Definition)
- Mindestens eine Publikation als Erstautor:in oder korrespondierende:r Autor:in
- Nachweise zu Erziehungszeiten oder krankheitsbedingten Ausfallzeiten (ärztliche Bescheinigungen)
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Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Unterstützungsschreiben der Instituts-/Klinikleitung
- Nachweis der Anstellungsquote von mindestens 49 %
- Nachweise zu Erziehungs- und Ausfallzeiten
- Nachweis einer Publikation als Erst- oder korrespondierende:r Autor:in
- Votum der Ethik-Kommission (bei Probandenmaterial)
- Genehmigung des Tierversuchsantrags (bei Tierversuchen)
- Abschlussbericht bei früherer Förderung
- Votum des Dekanats für Infrastrukturmaßnahmen
Bewertungskriterien
- Wissenschaftliche Qualität des Projekts
- Eignung zur DFG-Antragstellung
- Stärkung bestehender Fördernetzwerke (z.B. SFB, DFG-Forschergruppe)
- Kooperation zwischen Grundlagen- und klinischen Arbeitsgruppen
- Beitrag zur Infrastrukturverbesserung
Beschreibung
Die Forschungsförderung der Medizinstiftung der Philipps-Universität Marburg richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen und Professor:innen des Fachbereichs Humanmedizin sowie an „Medical Scientists“, die innerhalb von vier Jahren nach der Promotion eigenständige DFG-Anträge realisieren möchten. Ziel ist einerseits die Stärkung von Fähigkeiten zur Einwerbung externer Sachbeihilfen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und andererseits der gezielte Ausbau wissenschaftlicher Infrastruktur. Gefördert werden sowohl Personalstellen (bis zu 51 % der Beschäftigungsanteile für Medical Scientists) als auch infrastrukturelle Maßnahmen, beispielsweise der Aufbau oder die Erweiterung von Core Facilities. Die Mittel stehen öffentlichen Einrichtungen in Hessen zur Verfügung und werden als Zuschüsse vergeben. Die Projekte werden in einem zweistufigen Begutachtungsverfahren durch eine ad-hoc-Kommission des Fachbereichs beurteilt, wobei wissenschaftliche Qualität, DFG-Antragsfähigkeit und Beitrag zur Infrastrukturverbesserung zentrale Bewertungskriterien sind.
Eine Antragstellung erfolgt über eine Professorin oder einen Professor des Fachbereichs Medizin und erfordert ein schriftliches Votum der Instituts- bzw. Klinikleitung sowie – bei Infrastrukturvorhaben – ein zusätzliches positives Votum des Dekanats. Vorausgesetzt werden eine Anstellungsquote von mindestens 49 % über die gesamte Projektdauer, Nachweise zu Erziehungs- oder krankheitsbedingten Ausfallzeiten, mindestens eine Erstautor:innen-Publikation sowie gegebenenfalls Zustimmungen der Ethik-Kommission oder der Tierversuchskommission. Folgeanträge setzen einen Abschlussbericht und den Nachweis erfolgreicher Externförderung voraus. Durch die gezielte Förderung von Kooperationsprojekten zwischen Grundlagen- und klinischen Arbeitsgruppen wird der interdisziplinäre Austausch gestärkt und nachhaltige Netzwerke innerhalb der Medizinischen Fakultät etabliert.
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