Zuschuss

Gerhard Bersu Stipendium

Stipendium für hochbegabten wissenschaftlichen Nachwuchs zur Fertigstellung anspruchsvoller Dissertationen und Habilitationen in der Archäologie Sachsens, Niederschlesiens und Böhmens; dotiert mit 10.800 € (CZ/PL) bzw. 13.200 € (D) jährlich für bis zu zwei Jahre; nächste Ausschreibung voraussichtlich Frühjahr 2027.

Wissenschaft

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Förderkriterien

Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Sachsen
Fördersumme: 13.200 € (Wohnort Deutschland) bzw. 10.800 € (Wohnort CZ/PL) jährlich
Projektdauer: 24 Monate

Förderziel

Unterstützung hochbegabter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bei der Fertigstellung anspruchsvoller wissenschaftlicher Arbeiten (Dissertationen, Habilitationen) in der Archäologie Sachsens, Niederschlesiens und Böhmens.

Förderfähige Ausgaben

  • Monatlicher Festbetrag zur Lebenshaltung
  • Gerätebeschaffung (nach gesondertem Antrag)

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Arbeit an einer Dissertation oder Habilitation in der Archäologie Sachsens, Niederschlesiens oder Böhmens
  • Besonders anspruchsvolles wissenschaftliches Vorhaben
  • Hochbegabter wissenschaftlicher Nachwuchs

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Projektbeschreibung (max. 10 Seiten)
  2. Tabellarischer Lebenslauf
  3. Zeitplan
  4. Beurteilung des wissenschaftlichen Betreuers
  5. Angaben zum Umfang des Manuskripts
  6. Antragsformular

Bewertungskriterien

  • Innovationsgehalt des Forschungsvorhabens
  • Wissenschaftliche Qualität und Eigenleistung
  • Übereinstimmung mit Stiftungszweck

Beschreibung

Das Gerhard Bersu Stipendium der Stiftung „Pro Archaeologia Saxoniae“ richtet sich an hochbegabte Nachwuchswissenschaftler:innen im Fach Archäologie, die anspruchsvolle Dissertationen oder Habilitationen zur Archäologie Sachsens, Niederschlesiens und Böhmens anfertigen. Es unterstützt eigenständige, innovative Forschungsprojekte mit einem jährlichen Zuschuss von bis zu 13.200 € (bei Wohnsitz in Deutschland) bzw. 10.800 € (bei Wohnsitz in Tschechien oder Polen) über eine maximale Laufzeit von 24 Monaten. Die Auswahl erfolgt nach den Kriterien Innovationsgehalt, wissenschaftliche Qualität und Übereinstimmung mit dem Stiftungszweck. Förderfähig sind neben den Lebenshaltungskosten auch Gerätekosten, sofern diese gesondert beantragt und begründet werden. Ziel des Stipendiums ist es, die Fertigstellung herausragender Abschlussarbeiten von Promovierenden und Habilitierenden im Fördergebiet zu ermöglichen und damit die Archäologieforschung in Mitteldeutschland und benachbarten Regionen zu stärken.

Zur Antragstellung gehören eine Projektbeschreibung (maximal 10 Seiten), ein tabellarischer Lebenslauf, ein Zeitplan, eine Beurteilung durch die betreuende Einrichtung sowie Angaben zum Umfang des Manuskripts und das ausgefüllte Antragsformular. Die vollständigen Unterlagen sind zum Ablauf der Bewerbungsfrist einzureichen; die nächste Ausschreibung wird voraussichtlich im Frühjahr 2027 veröffentlicht. Der wissenschaftliche Beirat prüft die Anträge und berät den Stiftungsrat, der die endgültige Entscheidung trifft. Das Stipendium fördert unabhängige Forschungsleistungen und bietet den Stipendiat:innen die Möglichkeit, ihre Arbeiten in enger Abstimmung mit dem Betreuer:innenkreis der Stiftung weiterzuentwickeln. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse unter Nennung der Förderung ist Bedingung für die Mittelvergabe.

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