Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster
Der Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster ist eine alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung für jüngere deutschsprachige Prosaschriftsteller mit politisch-sozialem Hintergrund, dotiert mit 10.000 €.
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Förderkriterien
Förderziel
Der Preis würdigt literarische Prosa, die Zeitprobleme des letzten Jahrzehnts mit politisch-sozialem Hintergrund behandelt, wie es Hans Fallada in seinem Werk getan hat, und fördert damit herausragende junge Autor:innen im deutschsprachigen Raum.
Antragsberechtigt
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Nominiert durch ein Jurymitglied
- Selbstbewerbungen ausgeschlossen
- Bevorzugt jüngere Autor:innen aus dem deutschsprachigen Raum
Bewertungskriterien
- Literarische Qualität der Prosa
- Politisch-soziale Relevanz
- Alter der Autor:innen
Beschreibung
Der Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster wird alle zwei Jahre vergeben und prämiert herausragende jüngere deutschsprachige Prosaautor:innen, die in ihren Werken gesellschaftspolitische Themen des letzten Jahrzehnts aufgreifen. Mit einer dotierten Fördersumme von 10.000 € würdigt der Preis literarische Qualität ebenso wie politisch-soziale Relevanz im Sinne Hans Falladas, der als Chronist seiner Zeit die komplexen sozialen Konflikte der Weimarer Republik und der Nachkriegsjahre erzählerisch aufarbeitete. Die Auszeichnung richtet sich an privat geförderte Autor:innen aus dem gesamten deutschen Sprachraum. Selbstbewerbungen sind ausgeschlossen: Eine Nominierung kann ausschließlich durch ein Jurymitglied erfolgen, um den selektiven Charakter und die fachliche Expertise der Jury sicherzustellen.
Die Jury entscheidet auf Grundlage der literarischen Qualität der eingereichten Prosa, ihrer politisch-sozialen Relevanz sowie des Alters der Nominierten. Jedes Jurymitglied hat eine Stimme und kann bis zu zwei Kandidat:innen vorschlagen. Die Entscheidung wird mit einfacher Mehrheit getroffen, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ziel ist es, engagierte Nachwuchsautor:innen zu fördern und ihre Arbeit in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken. Durch die zentrale Vergabe in Neumünster unterstreicht die Stadt ihre Rolle als Kulturförderin, die junge literarische Stimmen unterstützt und zur Weiterentwicklung politisch engagierter Erzählformen im deutschsprachigen Raum beiträgt.
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