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Im Netz der sowjetischen Repression

Hybrides, tabletbasiertes Bildungsformat mit Lern-App und gedenkstättenpädagogisch begleiteten Workshops für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 9 sowie Gruppen der außerschulischen Jugendarbeit an drei Gedenkstätten in Brandenburg.

Bildung Kultur Kinder und Jugendliche

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Einfach
Region: Brandenburg

Förderziel

Förderung historisch-politischer Bildung: Vermittlung von Methodenkompetenz im Umgang mit historischen Quellen und Kenntnisse zur sowjetischen Inhaftierungspraxis (1945–1956) anhand biografischer Spurensuchen.

Antragsberechtigt

  • Bildungseinrichtungen
  • Gemeinnützige Organisationen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Schulklassen ab Jahrgangsstufe 9
  • Gruppengröße 10–30 Personen
  • Anmeldung über eine der drei Gedenkstätten erforderlich

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Anmeldung bei jeweiliger Gedenkstätte

Beschreibung

In Brandenburg steht ein hybrides, tabletgestütztes Bildungsangebot zur Verfügung, das Schulklassen ab der 9. Jahrgangsstufe sowie Gruppen der außerschulischen Jugendarbeit methodisch versiert an drei historischen Orten führt: dem Speziallager Sachsenhausen, dem Zuchthaus Brandenburg-Görden und dem Untersuchungsgefängnis Potsdam-Leistikowstraße. Teilnehmende erkunden mithilfe einer interaktiven Lern-App Biografien deutscher und sowjetischer Häftlinge (1945–1956) und setzen digitale Recherchewerkzeuge ein, um Fotos, Dokumente und Objekte vor Ort zu analysieren. Das Format kombiniert App-Module mit gedenkstättenpädagogisch begleiteten Workshops, dauert insgesamt fünf Stunden und richtet sich an Gruppen mit 10–30 Personen. Eine Anmeldung über eine der drei Gedenkstätten ist jederzeit möglich. Förderberechtigt sind Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen, die das Sponsoring für historische Bildung und Digitalisierung nutzen möchten.*

Das Programm zielt darauf ab, historisch-politische Kompetenz durch den souveränen Umgang mit Quellen zu stärken und detaillierte Einblicke in die sowjetische Inhaftierungspraxis nach dem Zweiten Weltkrieg zu vermitteln. Im Verlauf der Workshops übernehmen die Teilnehmenden forschende Rollen, entwickeln Methodenkompetenz, diskutieren kontroverse erinnerungspolitische Fragen und erarbeiten eine begründete Haltung, beispielsweise im Rahmen einer Debatte um Straßennamen. Durch die Verschmelzung digitaler Tools und Gedenkstättenpädagogik fördert das Angebot die Fähigkeit, komplexe historische Zusammenhänge zu durchdringen und sensibilisiert Jugendliche für die Bedeutung historischer Journalist:innen und Denkmalpflege in der Gegenwart.

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