Zuschuss

Im Sampel

Nachverdichtung und Aufwertung der Wohnsiedlung Im Sampel in Mainz-Kostheim/Wiesbaden mit modularen Holzbau-Neubauten, energetischer Sanierung und vielfältigen Grün- und Nutzungsangeboten. Anträge jederzeit möglich.

Städtebau & Stadterneuerung Bildung Umwelt-/Naturschutz Kultur

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Förderkriterien

Bewerbungsfrist: Fortlaufend
Bewerbungslevel: Fortgeschritten
Region: Hessen

Förderziel

Revitalisierung und Innenentwicklung der Siedlung Im Sampel durch energetische Sanierung der Bestandsbauten, Nachverdichtung mit polygonalen Holzmodul-Neubauten und Gestaltung aktiver, differenzierter Freiräume.

Förderfähige Ausgaben

  • Baukosten Neubauten
  • Energiesanierung Bestandsgebäude
  • Freiraumgestaltung
  • Barrierefreie Erschließung

Nicht förderfähige Ausgaben

  • Rückwirkende Kosten
  • Immobilienerwerb

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen
  • Gemeinnützige Organisationen

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Sitz oder Wohnsitz in Wiesbaden‐Mainz-Kostheim
  • Projektstandort Im Sampel

Benötigte Dokumente zur Bewerbung

  1. Lageplan
  2. Gebäudegrundrisse
  3. Nutzungskonzept
  4. Freiraumkonzept
  5. Kosten- und Finanzierungsplan

Bewertungskriterien

  • Städtebauliche Qualität
  • Nachhaltigkeit des Konzepts
  • Freiraumqualität
  • Soziale Mischung

Beschreibung

Im Sampel in Mainz-Kostheim/Wiesbaden wird die städtebauliche Struktur einer 1970er-Wohnsiedlung neu gedacht. Bestehende Zeilen- und Turmbauten erhalten durch energetische Sanierung, Putz- und Fertigteilfassaden sowie neue Balkone und Laubengänge ein modernes Erscheinungsbild. Eine behutsame Aufstockung der Zeilenbauten um zwei, der Punkthäuser um bis zu vier Geschosse schafft zusätzlichen Wohnraum für Singles, Paare, Familien und barrierefreie Wohneinheiten. Polygonale Holzmodul-Neubauten gliedern die großflächigen Grünbereiche in überschaubare Innenhöfe, private Mietergärten und halböffentliche Treffpunkte. Eine einladende zentrale Grünachse mit Wasserspiel, Obstbäumen und Spielplatz verbindet die Quartiersbereiche und fördert Begegnung sowie Naherholung. In den Erdgeschossen ergänzen Fahrradwerkstatt, Quartierscafé und Nachbarschaftstreff die Nahversorgung und beleben die Wegebeziehungen entlang der Uthmannstraße.

Die konzeptionelle Neugestaltung setzt auf nachhaltige Materialien und modulare Bauweisen: reversible Holzrahmenbauten ohne Keller, vorgehängte Betonfertigteile und recyceltes Wellblech integrieren sich respektvoll in die Nachkriegsmoderne. Ein abbruchreduziertes Aufstockungskonzept übernimmt die vorhandenen Tragstrukturen und reduziert Emissionen. Durch differenzierte Freiraumqualitäten – vom öffentlichen Quartiersplatz über grüne Wohngärten bis zur stillen Waldinsel – entsteht eine soziale Mischung, die alle Alters- und Einkommensgruppen anspricht. Gemeinschaftsangebote wie Werkstatt, Lernräume und Kindertagesstätte stärken das Miteinander und eröffnen neue Perspektiven für generationsübergreifendes Leben im verdichteten innerstädtischen Kontext.

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