Internationales Austauschprogramm Memory Work
Fördert internationale Kooperationen und Austauschformate zur Aufarbeitung von Diktatur- und Gewalterfahrungen (Stipendien für 1–3 Monate, ggf. bis 6 Monate; in der Regel 2.000 €/Monat zzgl. 300 € für die gastgebende Institution). Anträge laufend möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Förderung der internationalen Zusammenarbeit und des Austauschs von Aufarbeitungseinrichtungen zur Auseinandersetzung mit kommunistischen Diktaturen und staatlichen Gewalterfahrungen.
Förderfähige Ausgaben
- Stipendienkosten (2.000 € pro Monat)
- Unterstützungskosten für die gastgebende Institution (300 € pro Monat)
Nicht förderfähige Ausgaben
- Forschungs- oder Recherche-Reisen
- Kosten an wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
- Interessenverbände und sonstige Vereine
- Öffentliche Einrichtungen
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Inländische Einrichtung oder Einzelperson
- Mindestens eine beteiligte Einrichtung muss im Bereich kommunistischer Diktaturen arbeiten
- Forschung- oder Recherche-Reisen sind ausgeschlossen
- Nicht für wissenschaftliche Forschungseinrichtungen oder Universitäten
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antragsformular Memory Work
- Projektbeschreibung
- Lebenslauf
- Nachweis der Einrichtung
Beschreibung
Das internationale Austauschprogramm Memory Work der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt bundesweit gemeinnützige Organisationen, Interessenverbände, Vereine, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen bei der Vernetzung mit Partnerinstitutionen im Ausland. Mit monatlichen Stipendien von 2.000 € für Einzelpersonen sowie zusätzlichen 300 € für die gastgebende Institution werden ein- bis dreimonatige Aufenthalte (ggf. bis zu sechs Monate) gefördert. Ziel ist es, den Erfahrungsaustausch und die Kooperation in der Aufarbeitung kommunistischer Diktaturen und staatlicher Gewalterfahrungen zu intensivieren. Das Programm richtet sich insbesondere an NGOs, Gedenkprojekte, unabhängige Archive, Museen und vergleichbare Einrichtungen, die sich thematisch mit der Aufarbeitung von Diktaturerfahrungen befassen.
Eine Antragstellung ist fortlaufend möglich. Fördervoraussetzungen sind eine inländische Antragstellerin bzw. ein inländischer Antragsteller sowie mindestens eine beteiligte Einrichtung mit Tätigkeitsschwerpunkt kommunistische Diktaturen. Ausschlüsse betreffen wissenschaftliche Forschungseinrichtungen, Universitäten und Forschungs- oder Recherche-Reisen. Förderfähige Ausgaben umfassen ausschließlich die Stipendienkosten und Unterstützungskosten für die gastgebende Institution; andere Kosten werden nicht übernommen. Für die Bewerbung sind das Antragsformular Memory Work, eine detaillierte Projektbeschreibung, ein Lebenslauf und ein Nachweis der Einrichtung einzureichen. Die Förderung leistet einen nachhaltigen Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit von Aufarbeitungseinrichtungen und stärkt den gesellschaftlichen Dialog über demokratische und kulturelle Erinnerungskultur.
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