Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt / kinderrechte.digital
Projekt zur Analyse der Auswirkungen der Digitalisierung auf Kinder und Jugendliche und zur Entwicklung sowie Umsetzung einer Strategie zu Kinderrechten und Schutzmaßnahmen in der digitalen Welt.
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Förderkriterien
Förderziel
Ziel ist es, eine Strategie für kinder- und jugendpolitische Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die zur Verwirklichung der Kinderrechte in allen Lebensbereichen beiträgt, Kinder schützt sowie sie zur Wahrnehmung ihrer Rechte und zum Selbstschutz befähigt. Das Projekt unterstützt die Sofia-Strategie des Europarats und arbeitet mit internationalen Gremien zusammen.
Antragsberechtigt
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
Beschreibung
Im Rahmen eines bundesweit ausgerichteten Förderprojekts analysiert eine gemeinnützige Initiative die vielfältigen Auswirkungen der Digitalisierung auf den Alltag von Kindern und Jugendlichen. Gefördert wird ein Zuschussprogramm der Stiftung Digitale Chancen, das ausschließlich gemeinnützigen Organisationen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Einrichtungen offensteht. Im Fokus stehen dabei interdisziplinäre Themenfelder wie Kinder- und Jugendforschung, Innovation, Bildung, digitale Teilhabe sowie soziale und berufliche Aus- und Weiterbildung. Ziel ist es, auf Basis fundierter Analysen Schutzmaßnahmen zu entwickeln, Risiken zu minimieren und chancengerechte Zugänge zu gestalten. Durch die Zusammenarbeit mit Fachexpert:innen aus Wissenschaft und Praxis werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die auf nationaler Ebene verankert und in die Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte integriert werden können.
Ein zentrales Förderziel besteht in der Konzeption und Umsetzung kinder- und jugendpolitischer Strategien, die zur Realisierung der UN-Kinderrechtskonvention in allen Lebensbereichen beitragen. Das Vorhaben unterstützt die Sofia-Strategie des Europarats und arbeitet eng mit internationalen Gremien der Europäischen Kommission, den Vereinten Nationen im Bereich Internet Governance sowie ICANN zusammen. Innerhalb einer Laufzeit von 123 Monaten (Januar 2017 bis März 2027) werden Maßnahmen entwickelt, um junge Menschen zur aktiven Wahrnehmung ihrer Rechte und zum Selbstschutz zu befähigen. Als primäre Adressaten profitieren Kinder und Jugendliche in Deutschland gleichermaßen wie internationale Fachgremien, die an der digitalen Umsetzung von Kinderrechten mitwirken. Damit leistet das Programm einen nachhaltigen Beitrag zur sicheren und partizipativen Gestaltung der digitalen Lebenswelten Heranwachsender.
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