Krefelder Baudenkmal-Stiftung
Die Krefelder Baudenkmal-Stiftung fördert seit 1995 den Erhalt und die Pflege regional bedeutender Kulturdenkmale in Krefeld und Umgebung. Anträge können jederzeit eingereicht werden.
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Förderkriterien
Förderziel
Erhalt und Pflege von Kulturdenkmalen in Krefeld und Umgebung durch finanzielle Unterstützung von Sanierungs-, Restaurierungs- und Konservierungsmaßnahmen.
Förderfähige Ausgaben
- Sanierung
- Restaurierung
- Konservierung
- Instandhaltung
Antragsberechtigt
- Privatpersonen
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Standort des Projekts in Krefeld oder Umgebung
- Eigentum oder rechtliche Betreuung eines eingetragenen Kulturdenkmals
- Konkreter Antrag auf Förderung von Erhaltungs- oder Pflegemaßnahmen
Beschreibung
Die Krefelder Baudenkmal-Stiftung wurde 1995 von Gabriele und Klaus Reymann als treuhänderische Einrichtung unter dem Dach der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ins Leben gerufen und engagiert sich seither für den Erhalt bedeutender Kulturdenkmale in Krefeld und der näheren Umgebung. In Nordrhein-Westfalen ansässige Privatpersonen, öffentliche und gemeinnützige Organisationen können kontinuierlich Anträge auf finanzielle Unterstützung stellen. Ziel der Förderung ist die fachgerechte Pflege und Instandhaltung denkmalgeschützter Bauten, wobei Sanierungs-, Restaurierungs- und Konservierungsmaßnahmen im Fokus stehen. Durch die enge Kooperation mit Denkmalpfleger:innen und Fachplaner:innen wird sichergestellt, dass historische Substanz bewahrt und bauliche Besonderheiten respektiert werden.
Die Förderung erfolgt als Zuschuss für Sanierungs-, Restaurierungs-, Konservierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an eingetragenen Kulturdenkmalen. Voraussetzung für eine Zuwendung ist der Standort des Objekts in Krefeld oder Umgebung sowie das Eigentum beziehungsweise die rechtliche Betreuung durch die Antragstellenden. Beispiele für unterstützte Projekte umfassen die Wartung der Hebefenster an den von Ludwig Mies van der Rohe entworfenen Villen Haus Lange und Haus Esters, die Restaurierung des Deuß-Tempels im Stadtwald und die Konservierung der Wandmalereien im Kammermusiksaal der Musikschule „Haus Sollbrüggen“. Ebenso wurde ein Instandhaltungskonzept für die Lutherkirche erarbeitet und die Westrosette restauriert. Anträge können zu jeder Zeit eingereicht werden, wodurch eine flexible Planung von Erhaltungsmaßnahmen ermöglicht wird und historische Bauwerke langfristig gesichert bleiben.
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