Living Labs for co-creating solutions to reduce eutrophication from agriculture
EU-Förderprogramm im Rahmen von Horizon Europe zur Einrichtung von Living Labs für die gemeinschaftliche Entwicklung und Erprobung von Lösungen zur Reduzierung landwirtschaftlicher Eutrophierung. Zweistufige Einreichung bis 08.04.2027 und 14.09.2027.
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Förderkriterien
Förderziel
Aufbau und Betrieb von vernetzten Living Labs in mindestens drei EU-Mitgliedstaaten, um gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren praxisnahe Strategien, Werkzeuge und Methoden zu entwickeln und umzusetzen, die den Nährstoffeintrag aus der Landwirtschaft in Gewässer reduzieren und die Boden- und Wasserqualität langfristig verbessern.
Förderfähige Ausgaben
- Personalaufwendungen
- Sachkosten
- Reisekosten
- Subunternehmerleistungen
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
- Existenzgründer/innen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Mindestens drei unabhängige Einrichtungen aus EU-Mitgliedstaaten oder Associated Countries
- Anwendung des Multi-Actor-Ansatzes
- Einrichtung von vier bis fünf Living Labs in mindestens drei verschiedenen Ländern
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektbeschreibung
- Finanzierungsplan
- Lebensläufe der Hauptforschenden
- Ethik-Selbstauskunft
- Anschub Antragsformular
Bewertungskriterien
- Exzellenz des methodischen Ansatzes
- Erwartete Auswirkungen auf Wasser- und Bodenqualität
- Qualität und Effizienz der Umsetzung
Beschreibung
Das EU-Förderprogramm Living Labs for co-creating solutions to reduce eutrophication from agriculture baut ein grenzüberschreitendes Netzwerk praxisorientierter Experimentierfelder auf. In mindestens drei EU-Mitgliedstaaten werden vier bis fünf Living Labs eingerichtet, in denen Landwirtschaftsbetriebe, Umwelt-NGOs, KMU, Start-ups, Wissenschaft und Verwaltungen gemeinsam lokal angepasste Strategien, Werkzeuge und Methoden zur Verminderung des Nährstoffeintrags in Gewässer entwickeln, testen und skalieren. Mit einer maximalen Fördersumme von 12 Mio. € pro Projekt und einer Projektlaufzeit von 48 Monaten werden Personal-, Sach- und Reisekosten sowie Subunternehmerleistungen zu 100 % gefördert. Voraussetzungen sind die Anwendung des Multi-Actor-Ansatzes, die Beteiligung von mindestens drei unabhängigen Einrichtungen aus EU-Mitgliedstaaten bzw. assoziierten Ländern sowie die enge Kooperation mit der Mission Soil Living Labs & Lighthouses-Community (SOILL).
Im zweistufigen Verfahren (Einreichungen bis 08.04.2027 und 14.09.2027) erfolgt die Begutachtung anhand der Kriterien Exzellenz, Wirkung und Qualität der Umsetzung. Ziel ist die langfristige Verbesserung der Boden- und Wasserqualität durch innovative, klimaresiliente Konzepte gegen Eutrophierung. Forschende, Landwirt:innen, Vertreter:innen von Umweltorganisationen und Kommunalverwaltungen bringen ihre Expertise in realen Testumgebungen ein. Ein umfassendes Monitoring-Konzept erfasst Entwicklungen auf Basis standardisierter Bodengesundheits-Indikatoren; Social Sciences and Humanities & Arts (SSHA) fördern gesellschaftliche Innovationsprozesse. Über Kooperationen mit Mission Soil-Klusteraktivitäten, europäischen Forschungsinfrastrukturen und lokalen Stakeholder-Netzwerken wird der Wissenstransfer sichergestellt. Auf Basis erprobter Lösungen werden Leuchtturmstandorte (Lighthouses) ausgezeichnet und nachhaltig etabliert, um den Weg zu gesunden Böden und sauberem Wasser europaweit zu ebnen.
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