Living labs to enhance soil health in Alpine and Atlantic biogeographical regions
EU-finanzierte Forschungs- und Innovationsmaßnahme zur Einrichtung von Living Labs in alpinen und atlantischen Biogeoregionen mit dem Ziel, Bodengesundheit zu verbessern und Wissenstransfer zwischen Akteuren zu fördern. Skizzen bis 14.04.2026, Vollanträge bis 15.09.2026 möglich.
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Förderkriterien
Förderziel
Aufbau und Betrieb mehrerer Living Labs in den alpinen oder atlantischen Biogeoregionen Europas, um gemeinsam mit Forschungseinrichtungen, Landnutzern, Verwaltung und Zivilgesellschaft praktikable bodengesundheitsfördernde Lösungen zu entwickeln, zu testen und Wissen nachhaltig zu verankern.
Förderfähige Ausgaben
- Personalaufwendungen
- Sachkosten
- Reisekosten
- Subunternehmerleistungen
- Finanzielle Unterstützung Dritter
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Fokussierung auf Alpine oder Atlantic Biogeoregion
- Multi-Akteurs-Ansatz mit Beteiligung mind. dreier Mitgliedstaaten/assoziierter Länder
- Registrierung im EU-Participant Register
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektbeschreibung
- Finanz- und Arbeitsplan
- Lebensläufe der Schlüsselpersonen
- Ethik-Selbstauskunft
- Antrag über EU-Portal eingereicht
Bewertungskriterien
- Excellence
- Impact
- Quality and efficiency of the implementation
Beschreibung
Die EU-Initiative fördert die Einrichtung und den Betrieb mehrerer Living Labs in alpinen oder atlantischen Biogeoregionen Europas, um gemeinsam mit Forschungseinrichtungen, Landwirt:innen, Verwaltung und Zivilgesellschaft innovative bodengesundheitsfördernde Lösungen zu entwickeln und in realen Anwendungsfeldern zu testen. Der Fokus liegt auf ko-kreativen Ansätzen, die lokal und transdisziplinär betriebene Demonstrations- und Pilotprojekte mit zehn bis zwanzig Standorten pro Living Lab verknüpfen. In interaktiven Prozessen werden gemeinsam Bodenindikatoren erhoben, Pilotmaßnahmen umgesetzt und technologische, soziale sowie wirtschaftliche Wirkungen analysiert. Ziel ist eine nachhaltige Verankerung praktischer Erkenntnisse in Landnutzungsstrategien und Politikempfehlungen. Die Maßnahme steht Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Kommunalverwaltungen sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen offen, die in mindestens drei EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern kooperieren. Die Projektdauer beträgt 48 Monate bei einer Förderquote von 100 % und einer Fördersumme von bis zu 24 Mio. € pro Ausschreibung.
Die Antragstellung erfolgt zweistufig: Skizzen können bis zum 14. April 2026 eingereicht und bis zum 15. September 2026 zu Vollanträgen ausgearbeitet werden. Voraussetzungen sind die Registrierung im EU-Participant-Register, ein klar definiertes Biogeoregions-Profil (alpin oder atlantisch) und ein Multi-Akteurs-Ansatz mit Partnern aus mindestens drei Ländern. Im Zentrum der Bewertung stehen die wissenschaftliche Exzellenz, die erwarteten Auswirkungen auf Klima- und Biodiversitätsziele sowie die Qualität und Effizienz der Umsetzung. Gefördert werden Aufwendungen für Personal, Sachmittel, Reisen, Subunternehmerleistungen sowie finanzielle Unterstützung Dritter. Mit der Initiative leistet die EU einen Beitrag zum Soil Mission-Ziel, 100 Living Labs bis 2030 zu etablieren und das Know-how zur Bodengesundheit flächendeckend zu verbreitern.
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