Long-term drivers and consequences of soil degradation: learning from the past to improve future soil health
EU-weite Fördermaßnahme zur Erforschung langfristiger Treiber und Folgen der Bodendegradation mit Fokus auf interdisziplinäre Ansätze und Bürgerbeteiligung. Einreichung zweistufig bis 08.04.2027 bzw. 14.09.2027.
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Förderkriterien
Förderziel
Untersuchung historischer Bodendegradationsprozesse und ihrer sozioökonomischen, kulturellen und natürlichen Treiber sowie der langfristigen Konsequenzen über verschiedene Pedo-Klimaregionen hinweg. Entwicklung von Methoden zur Rekonstruktion vergangener Bodengesundheit und Projektion künftiger Trends, um evidenzbasierte Empfehlungen für nachhaltiges Bodenmanagement zu erarbeiten.
Förderfähige Ausgaben
- Personalkosten
- Sachkosten
- Reisekosten
- Modellierungs- und Laboraufwendungen
Nicht förderfähige Ausgaben
- Anschaffung von Immobilien
- Rückwirkende Kosten
- Schuldenausgleich
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Öffentliche Einrichtungen
- Gemeinnützige Organisationen
- Bildungseinrichtungen
- Existenzgründer/innen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Konsortium aus mindestens drei unabhängigen Partnern aus EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern
- Interdisziplinäres Team aus Natur- und Sozialwissenschaften
- Erfahrung in EU-Projekten
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Projektbeschreibung
- Finanzierungsplan
- Lebensläufe Schlüsselpersonal
- Ethik-Selbstbewertung
Bewertungskriterien
- Exzellenz des Projektansatzes
- Erwartete Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft
- Qualität der Konsortialstruktur und Methoden
Beschreibung
Die EU-geförderte Ausschreibung „Langfristige Treiber und Folgen der Bodendegradation: Aus Vergangenem lernen für eine bessere Bodengesundheit der Zukunft“ richtet sich an interdisziplinäre Konsortien von Unternehmen, öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen und jungen Existenzgründer:innen in der EU. Innerhalb von 24 Monaten werden historische Bodendegradationsprozesse in verschiedenen Pedo-Klimaregionen systematisch untersucht. Schwerpunkte liegen auf den sozioökonomischen, kulturellen und natürlichen Ursachen sowie den langfristigen Konsequenzen, die sich von Jahrhunderten bis Jahrtausenden erstrecken. Methodisch werden innovative Ansätze wie eDNA-Analysen, Pollen- und Sporenuntersuchungen, Radionuklid-Datierungen und digitale Modellierung kombiniert. Entscheidend ist die aktive Einbindung von Bürger:innen durch Citizen-Science-Initiativen, die Datensammlung und -analyse mitgestalten und die gesellschaftliche Wahrnehmung von Bodengesundheit stärken. Mit einem Gesamtbudget von 7 Mio. € deckt die Förderung Personalkosten, Sach- und Reisekosten sowie Modellierungs- und Laboraufwendungen zu 100 % ab. Ausgenommen sind Immobilieninvestitionen, rückwirkende Kosten und Schuldenausgleich. Die Einreichung erfolgt zweistufig bis zum 8. April 2027 (Stage 1) und 14. September 2027 (Stage 2), jeweils 17:00 Uhr Brüsseler Zeit.
Zugelassen sind Konsortien aus mindestens drei unabhängigen Partnern aus EU- oder assoziierten Ländern mit Erfahrung in EU-Projekten und einer starken Einbindung natur- und sozialwissenschaftlicher Expert:innen. Die Projekte leisten einen Beitrag zur Mission „A Soil Deal for Europe“ und den Zielen der EU-Bodenstrategie 2030, fördern evidenzbasierte Empfehlungen für nachhaltiges Bodenmanagement und stärken die Resilienz von Böden gegenüber Klimawandel und Biodiversitätsverlust. Evaluierungskriterien umfassen Exzellenz des Ansatzes, erwartete Wirkungen auf Politik und Gesellschaft sowie die Qualität der Konsortialstruktur und Methoden. Interessierte Akteur:innen erhalten alle Antragsunterlagen im Funding & Tenders Portal der Europäischen Kommission.
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