Marion Dönhoff Stipendium
Stipendienprogramm der Michael Succow Stiftung für junge Naturschützer*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen aus postsowjetischen Staaten. Bis zu fünfmonatige Studien- und Forschungsaufenthalte in Deutschland. Bewerbungen zum 01.01. und 01.07. jeden Jahres.
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Förderkriterien
Förderziel
Förderung von Studien- und Forschungsaufenthalten in Deutschland für Nachwuchs-Naturschützer*innen, Umweltjournalist*innen, politische Ökolog*innen und Engagierte der Zivilgesellschaft aus Ländern des postsowjetischen Raumes und Zentralasiens zur kritischen Auseinandersetzung mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen.
Antragsberechtigt
- Privatpersonen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Post-Graduate Studierende mit Berufserfahrung oder Aktivist*innen aus den Bereichen Umweltjournalismus, politische Ökologie, nachhaltige Entwicklung
- Alter zwischen 25 und 38 Jahren
- Gute Englisch- oder Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (Russisch in Ausnahmefällen)
- Herkunft aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Russland, Republik Moldau, Ukraine, Weißrussland, Estland, Lettland oder Litauen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Motivationsschreiben
- Projektbeschreibung
- Lebenslauf
- Nachweis der Sprachkenntnisse
- Kopie/Scan des Reisepasses
Beschreibung
Das Marion Dönhoff Stipendium der Michael Succow Stiftung eröffnet jungen Naturschützer:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen aus postsowjetischen Staaten und Zentralasien die Möglichkeit, bis zu fünf Monate in Deutschland zu forschen und zu studieren. Privatpersonen im Alter von 25 bis 38 Jahren mit postgradualem Abschluss oder einschlägiger Berufserfahrung in den Bereichen Umweltjournalismus, politische Ökologie oder nachhaltige Entwicklung sind förderberechtigt. Gute Deutsch- oder Englischkenntnisse (Russisch in Ausnahmefällen) bilden die sprachliche Grundlage, um im Rahmen des Fellowships eigenständig Themen wie Klima- und Naturschutz, Energieeffizienz und Bildung zu analysieren und kritisch zu reflektieren. Pro Jahr werden bis zu vier Fellowships vergeben, die an der Succow Stiftung in Greifswald sowie an bis zu zwei weiteren Einsatzstellen realisiert werden.
Die Stipendiat:innen bearbeiten ein selbstgewähltes Projekt, das sich am programmatischen Erbe Marion Dönhoffs orientiert und menschenrechtsrelevante Aspekte in den Umweltdialog integriert. Die Ergebnisse müssen in einer Publikation oder einem Working Paper veröffentlicht werden und tragen so zur internationalen Vernetzung regionaler Initiativen bei. Bewerbungen sind jeweils bis zum 1. Januar und 1. Juli eines Jahres einzureichen und umfassen Motivationsschreiben, Projektbeschreibung, Lebenslauf, Sprachzertifikat und eine Kopie des Reisepasses. Das Stipendium fördert nachhaltige Entwicklung, kritischen Ost-West-Dialog und langfristigen Austausch im Sinne gemeinschaftlicher Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft.
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