Maßnahmen und Projekte der rheinland-pfälzischen Integrationspolitik von überregionaler Bedeutung
Verein, Initiative oder Verband können einen Zuschuss erhalten, wenn sie ein Projekt mit Modellcharakter zur Integration von Zugewanderten planen, das über die regionale Ebene hinaus Wirkung zeigt.
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Förderkriterien
Förderziel
Das Land Rheinland-Pfalz will mit diesem Förderprogramm innovative Ansätze zur Verbesserung der Integrationschancen von zugewanderten Menschen unterstützen. Gefördert werden Projekte, die jüngere Erwachsene, Heranwachsende und Jugendliche mit Migrationshintergrund während des Integrationsprozesses begleiten, Toleranz und das gegenseitige Verständnis zwischen Zugewanderten und der aufnehmenden Gesellschaft stärken sowie kommunale Integrationskonzepte entwickeln oder fortschreiben, um eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.
Förderfähige Ausgaben
- nachweisbare Personalkosten
- Honorarkosten für beratende, pädagogische, moderierende und koordinierende Tätigkeiten
- Reisekosten gemäß Reisekostengesetz
- Miete für Räumlichkeiten
- Sachkosten
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Nicht förderfähige Ausgaben
- Maßnahmen und Projekte, die bereits begonnen wurden
- Kosten, die durch andere Programme gefördert werden
Antragsberechtigt
- Bildungseinrichtungen
- Öffentliche Einrichtungen
- Interessenverbände und sonstige Vereine
Zuwendungsvoraussetzungen
- Sitz in Rheinland-Pfalz
- Mindestens 10% Eigenmittel oder Nachweis von Drittmitteln
- Antrag mindestens 4 bis 6 Wochen vor dem Projekt- oder Maßnahmenbeginn einreichen
- Bereits begonnene Projekte sind ausgeschlossen
- Förderung erfolgt nachrangig zu anderen Fachressortprogrammen
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Aussagekräftiges Konzept
- Detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan
- Nachweis des Eigenanteils (mindestens 10%)
Bewertungskriterien
- Innovative Ansätze zur Integration
- Begleitung und Unterstützung junger Erwachsener, Heranwachsender und Jugendlicher
- Stärkung der Toleranz und des gegenseitigen Verstehens
- Entwicklung oder Fortschreibung kommunaler Integrationskonzepte
- Klare Zielsetzung und nachvollziehbarer Finanzierungsplan
- Regionale Reichweite des Projekts
Beschreibung
Das Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt innovative Integrationsprojekte, die über die regionale Ebene hinaus Wirkung entfalten und als wegweisende Modelle für integrative Maßnahmen gelten. Es richtet sich an Bildungseinrichtungen sowie öffentliche Einrichtungen und ermöglicht es Vereinen, Initiativen oder Verbänden, Projekte zu planen, die die Integrationschancen von Zugewanderten nachhaltig verbessern. Förderfähige Maßnahmen umfassen insbesondere die Begleitung und Unterstützung junger Erwachsener, Heranwachsender:innen und Jugendlicher mit Migrationshintergrund, wobei auch Projekte zur Stärkung von Toleranz und gegenseitigem Verständnis zwischen Zugewanderten und der aufnehmenden Gesellschaft im Fokus stehen. Die Förderung wird als Zuschuss vergeben und deckt nachweisbare Personalkosten, Honorarkosten für beratende, pädagogische, moderierende und koordinierende Tätigkeiten, Reisekosten, Mietkosten für Räumlichkeiten, Sachkosten sowie eine Verwaltungskostenpauschale ab.
Im Rahmen dieses Programms werden Neuansätze in der Integrationspolitik gefördert, die es ermöglichen, überregionale Zielsetzungen mit klar definierten Maßnahmen umzusetzen. Antragsteller:innen müssen ein aussagekräftiges Konzept sowie einen detaillierten Kosten- und Finanzierungsplan vorlegen, in dem neben der Ausgangssituation und dem konkreten Bedarf auch die Zielsetzungen, Zielgruppen und geplanten Maßnahmen nachvollziehbar dargelegt werden. Die Förderung erfolgt unter der Voraussetzung, dass mindestens 10 Prozent der förderfähigen Kosten als Eigenmittel oder durch Drittmittel nachgewiesen werden. Zudem ist darauf zu achten, dass der Antrag mindestens vier bis sechs Wochen vor dem geplanten Projektbeginn eingereicht wird, da bereits begonnene Projekte von der Förderung ausgeschlossen sind. Diese klare Strukturierung unterstützt die Wahrnehmung von Projekten, die innovative Wege der Integration beschreiten und einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe leisten.
Das Programm steht als zentrale Initiative des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz exemplarisch für die strategische Förderung von Integrationsprojekten. Es setzt einen Schwerpunkt auf die Entwicklung und Fortschreibung kommunaler Integrationskonzepte, die übergreifend wirken und den interkulturellen Dialog stärken. Neben der eigentlichen Projektförderung werden auch Akteur:innen aus verschiedenen Regionen eingebunden, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Insgesamt trägt diese Fördermaßnahme dazu bei, innovative Lösungsansätze zu testen und damit die Lebensqualität von Menschen mit Migrationsgeschichte nachhaltig zu verbessern. Projekte, die sich als Modellcharakter erweisen, können damit maßgeblich zur positiven Entwicklung der Integrationspolitik beitragen.
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