Microbiome for early cancer prediction before the onset of disease
EU-weite Förderausschreibung zur Entwicklung validierter Mikrobiom-Tools zur Früherkennung von Krebs vor Ausbruch der Erkrankung. Einreichung bis 15.09.2026.
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Förderkriterien
Förderziel
Förderung von Forschungs- und Innovationsprojekten zur Entwicklung und Validierung von Mikrobiom-basierten Tests und Risikomodellen zur Früherkennung und Prävention von Krebserkrankungen vor deren klinischem Auftreten.
Förderfähige Ausgaben
- Personalaufwendungen
- Sachkosten für Labormaterial und Analysen
- Subunternehmerleistungen
- Datenmanagement und KI-Entwicklung
Nicht förderfähige Ausgaben
- Rückwirkende Kosten
- Anschaffung von Immobilien
Antragsberechtigt
- Unternehmen
- Gemeinnützige Organisationen
- Öffentliche Einrichtungen
- Bildungseinrichtungen
Zuwendungsvoraussetzungen
- Konsortium aus mindestens drei unabhängigen Partnern aus EU-Mitgliedstaaten oder Horizon-Europa-Assoziierten Ländern
- Erfahrung in Forschung und Innovation im Bereich Mikrobiom und Onkologie
- Interdisziplinäre Expertise (Biologie, KI, klinische Forschung)
Benötigte Dokumente zur Bewerbung
- Antragsformular Part A und B
- Finanzierungsplan
- Consortium Agreement
- Nachweise zur rechtlichen Validierung (PIC)
Bewertungskriterien
- Exzellenz des Forschungskonzepts
- Erwarteter Impact auf Gesundheit und Prävention
- Qualität und Effizienz der Projektumsetzung
Beschreibung
Microbiome for early cancer prediction before the onset of disease ist eine EU-weite Förderausschreibung, die Unternehmen, gemeinnützige und öffentliche Einrichtungen sowie Bildungseinrichtungen dazu aufruft, validierte Mikrobiom-Tools zu entwickeln. Ziel ist die Früherkennung von Krebserkrankungen noch vor deren klinischem Ausbruch. Das Programm fördert interdisziplinäre Forschungs- und Innovationsprojekte mit 100 % Zuschussquote und einem Gesamtbudget von 15 Mio. €. Es richtet sich an Konsortien aus mindestens drei Partnern aus EU-Mitgliedstaaten oder Horizon-Europa-assoziierten Ländern mit nachgewiesener Expertise in Mikrobiom-Analysen, KI-gestütztem Risikomodelling und klinischer Forschung. Einreichungen sind bis zum 15.09.2026 möglich. Förderfähige Ausgaben umfassen Personalaufwand, Labormaterial, Subunternehmerleistungen sowie Datenmanagement und KI-Entwicklung. Nicht förderfähig sind rückwirkende Kosten und Immobilieninvestitionen. Bewerber:innen erstellen einen detaillierten Finanzierungsplan und legen Nachweise wie Part A/B des Antragsformulars, Consortium Agreement und rechtliche Validierungsunterlagen vor.
Bewertet werden Exzellenz, erwarteter Impact auf Gesundheit und Prävention sowie Qualität und Effizienz der Projektumsetzung. Geförderte Projekte sollen Mikrobiom-basierte Tests und Risikomodelle entwickeln, die Krebsvorstufen bis zu zwei Jahre vor Ausbruch erkennen und im Vergleich zu Liquid-Biopsy-Verfahren validiert werden. Die Nutzung großer Kohorten und bestehender Mikrobiomdaten, Einbindung von Citizen Science sowie Leitlinien zur Risikofaktoren-Steuerung sind gewünscht. Im Erfolgsfall ergänzt das Konsortium das „Prevention and Early Detection“-Cluster der EU Cancer Mission, vernetzt sich auf EU-Ebene und berücksichtigt bei der Analyse Geschlechts- und Altersunterschiede. Durch die Bündelung von Laborforschung, KI-Methoden und klinischer Validierung soll die Translationalität mikrobielle Biomarker in präventive Strategien vorangetrieben und so die Grundlage für eine personalisierte Krebsfrüherkennung geschaffen werden.
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